06. April 2011

Nach aufwändiger Restaurierung konnte die Skulptur „Verschlungener Pfad“ wieder an seiner gewohnten Stelle am Buswartehäuschen in Maria Thalheim aufgestellt werden. Als Leihgabe des Oberdinger Künstlers Wolfgang Fritz, markiert sie dort ab sofort wieder eindrucksvoll den Startpunkt des Marienwegs. Im Oktober 2010 wurde sie abgebaut und in das Atelier des Bildhauers gebracht, der sich die Reparatur des Kunstwerkes zu eigen machte und dabei an verschiedenen Stellen mit neuem Lindenholz ausbessern musste. Die Oberfläche wurde mit einer auf Ölbasis bestehenden Farbe versiegelt. Das Holz der Skulptur stammt von der sogenannten „Neufahrner Linde“ und ist aus einem Ast dieses beeindruckenden Baumes hervorgegangen. Dieses als Naturdenkmal eingestufte imposante Gewächs, wurde im Jahre 2001 durch ein Unwetter zerstört und vom Künstler in letzter Minute vor der kommerziellen Verwertung gerettet. Aus diesem ehemaligen Baumriesen sind so durch seine Hand mehrere Denkmäler geworden, erklärte Wolfgang Fritz. Der ursprüngliche Standpunkt der Skulptur bei Initiierung des Marienweges war noch beim Feldkreuz nördlich der Sandfaltersiedlung, seit 2007 ist sie in den Thalheimer Parkplatz eingefügt. Passend nach dem ihr gewidmeten Spruch, „Solange wir leben, sind wir unterwegs, auf oftmals verschlungenen Pfaden“, stellt sie eine feinfühlende Einstimmung für den „spirituellen Wanderer“ auf dem Marienweg dar. Bürgermeister Wiesmaier zeigte sich erfreut, dass der Weg nun wieder „komplett“ sei und bedankte sich bei Wolfgang Fritz für seine geleistete Arbeit.
R.H.

11 04 skulptur verschl pfad 590

Von links: Bildhauer Wolfgang Fritz, Gemeinderätin Anni Gfirtner, Bürgermeister Hans Wiesmaier und Diakon Christian Pastötter.