-Bürgerkommune Fraunberg-

03. März 2012

Facebook, Twitter, MySpace, XING, LinkedIn, wer-kennt-wen, studiVZ oder die Lokalisten, sind wohl die hierzulande bekanntesten Plattformen sozialer Netzwerke. Gerade unsere Jugendlichen bedienen sich dieser neuen Kommunikationsform und laufen dabei Gefahr, allzu viel Persönliches über sich preiszugeben und so „identifizierbar“ zu werden. Dadurch entstehende Risiken, wie z.B. unerwünschte Kontaktaufnahme, Ausspähung persönlicher Daten oder die Überflutung des Netzwerkmitglieds mit personifizierter Werbung, werden dabei leicht unterschätzt.
Um unseren Jugendlichen eine „Gebrauchsanleitung“ im richtigen Umgang mit „Social Comunities“, wie sie neudeutsch auch genannt werden, in die Hand zu geben, lud der Jugendausschuss der Gemeinde, zu einem Workshop ins Schulhaus nach Reichenkirchen ein. Mit dem Medienpädagogen Franz Haider aus München, konnte man einen kompetenten Referenten gewinnen, der wertvolle Hilfestellung zur Problematik mit dem Persönlichkeits- oder Datenschutz  geben konnte. Mit Fragestellungen zu positiven und negativen Erfahrungen, wer in welchem Netzwerk Mitglied ist, ob er mit seinem richtigen oder einem „Nickname“ dort eingetragen ist oder welche Probleme und Gefahren sich in sozialen Netzwerken verbergen, konnte Haider 19 interessierte junge Gemeindebürger in eine rege Diskussion mit einbinden. Im praktischen Beispiel, konnte jeder Teilnehmende über dafür vorgesehene Internetadressen seine spezielle zurückgelassene Spur im World Wide Web verfolgen und gleichzeitig darüber staunen, was alles an Informationen zu seiner Person für jedermann zugänglich ist.
Datenschutz fängt bereits auf der kleinsten Stufe an. Viele Nutzer sozialer Netzwerke laufen Gefahr, im zu sorglosen Umgang mit diesem Medium, leichtfertig den Schutz ihrer Privatsphäre aufs Spiel zu setzen. Von der Bürgerkommune Fraunberg gab es deshalb Unterstützung für diese Aktion, die unseren Jugendlichen wertvolle Einblicke  in diese zeitgemäße Thematik gegeben und sie im Umgang mit diesen modernen Medien stärken soll. 

R.H.

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Foto Rudi Pfeil