- Bürgerkommune Fraunberg -

25. April 2012

Mit einem feierlichen Akt und der Einweihung durch Pfarrer Cezary Liwinski, wurde der Radweg Reichenkirchen –Tittenkofen offiziell seiner Bestimmung übergeben.
Bürgermeister Wiesmaier, der zusammen mit seinem Gemeinderat, Grundstücksanliegern und interessierten Gemeindebürgern stilgerecht mit dem Fahrrad angereist war, konnte auch den Erdinger Landrat Martin Bayerstorfer sowie den Leiter des Straßenbauamtes Freising, Peter Weywadel begrüßen. Die Aussage Wiesmaiers, „Radwege sind gut geeignet, Lebensqualität zu steigern“, wurde eindringlich durch den nicht abreißenden vorbeirollenden Verkehr unterstrichen. Sein Dank galt deshalb ausdrücklich und wiederholt allen Grundstückseigentümern, die bereit waren, den Grunderwerb für dieses Projekt zu ermöglichen.
Weywadel betonte, „Radwege sind ein wesentlicher Bestandteil einer nachhaltigen Verkehrspolitik“. Mittlerweile gibt es bereits 7000 km Radwege in Deutschland, ein Drittel davon verläuft auf bayerischem Boden. Weywadel war sich der Notwendigkeit der Weiterführung des Radweges bis nach Langengeisling bewusst, musste aber eingestehen, dass eine Förderung auf herkömmlichem Wege nicht zu erreichen wäre. Nach Aussage von Bürgermeister Wiesmaier bestehen jedoch bereits Kontakte zur Stadt Erding, die sich hierzu sehr aufgeschlossen zeigt. Es müssten dann 750 Meter auf Fraunberger Flur und 2000 Meter auf dem Gebiet der Stadt Erding in Eigenregie errichtet werden, für die man über den „Kommunale Sonderbaulastfond“, eventuell eine zweite Fördermöglichkeit erreichen könnte.
Landrat Martin Bayerstorfer verwies auf das bereits bestehende Radwegnetz an Kreisstraßen, das sich im Erdinger Landkreis mittlerweile über eine Länge von 262 km erstreckt. „Wir leben in einer Gesellschaft, wo die Mobilität sich einer steigenden Nachfrage erfreut. Deshalb müssen schon aus Sicherheits- aber auch aus Attraktivitätsgründen Radwege gebaut werden“. Auch Bayerstorfer war davon überzeugt, dass „der Radweg in Tittenkofen nicht der Endpunkt, sondern der Anfangspunkt“ für die Weiterführung sein müsse. „Die Kieswerke an der Straße nach Eichenkofen und der daraus resultierende Verkehr, erzwingen eine Trassenführung des Radweges an der Staatsstraße nach Langengeisling“, gab Bürgermeister Wiesmaier zu verstehen und machte so deutlich, dass von Gemeindeseite aus alle erforderlichen Schritte zur Verwirklichung dieses Projekts eingeleitet werden.

R.H.
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