-Bürgerkommune Fraunberg -

24 Juni 2012

Als Zelebrant für die 60. Landkreiswallfahrt konnte der Abt des Benediktinerkloster Schäftlarn, Petrus Höhensteiger OSB (Ordo Sancti Benedicti = Orden des Heiligen Benedict), gewonnen werden.  Auch in diesem Jahr waren wieder viele Wallfahrer unterwegs um an diesem Fest des Glaubens teilzunehmen.
Landrat Martin Bayerstorfer begrüßte den Abt zur „Jubiläumswallfahrt“ und freute sich, dass er nach Maria Thalheim, einen der ältesten Wallfahrtsorte Bayerns, gekommen sei. Weiterhin begrüßte er Landkreisdekan Reinhold Föckersperger als Vorsitzenden des Wallfahrtskuratoriums, Margit Junker-Sturm als Vorsitzende des Kreiskatholikenrat Erding, den ehemaligen Kultusminister Hans Zehetmair, den ehemaligen Landrat Xaver Bauer, die stellvertretenden Landräte Max Gotz und Fritz Steinberger den Bundestagsabgeordneten Max Lehmer, den Landtagsabgeordneten Jakob Schwimmer, Bezirksrat Franz Hofstätter, die ehemalige Landtagsabgeordnete Ulrike Scharf sowie den Fraunberger Bürgermeister Hans Wiesmaier. Bayerstorfer erinnerte daran, dass die Landkreiswallfahrt in Maria Thalheim, 1952 „nach den schweren Zeiten des Krieges aus dem bäuerlichen Berufsstand heraus“ entstanden sei und so freute er sich besonders, dass er BBV Kreisobmann Hans Schwimmer und die Kreisbäuerin Elisabeth Mayr begrüßen konnte.
Gemeinsam mit den örtlichen Vereinen, Erstkommunionkindern, Altardienst sowie verschiedenen Gruppierungen aus Landvolk und Landjugend, zog man zum festlich geschmückten Altar. Der Festgottesdienst feierte Abt Petrus Höhensteiger in Konzelebration mit Landkreisdekan Reinhold Föckersperger, Geistlicher Rat Thomas Zeitler, Prälat Josef Mundigl, dem Steinkirchner Kaplan Richard Greul sowie der örtlichen Geistlichkeit, Pfarrer Cezary Liwinski und Diakon Christian Pastötter. Er freute sich über die große Anzahl an Gläubigen mit denen er den „60sten Wallfahrtsgeburtstag“ feiern darf. „Eine „Wallfahrt wie diese zeigt, dass der Glaube lebendig ist“, so der Schäftlarner Abt.
Seine Predigt stellte er unter das Leitthema der Liebe Gottes.
Wer die Frage stellt „wer ist Gott“, bekommt viele Antworten. Der Schöpfer der Welt oder Gott ist allmächtig, wären nur einige der Aussagen, die man dazu erhalten würde. Abt Petrus Höhensteiger verwies auf den 1. Johannesbrief in dem es heißt „Gott ist die Liebe“ und dies, so der Geistliche, ist der Kern des christlichen Glaubens. „Unser Herr Jesus Christus, hat die Liebe bis zur letzten Konsequenz, dem Tod am Kreuz, mitgetragen. Die Liebe Gottes ist deshalb stärker als der Tod“. „Göttliche Liebe macht es uns möglich, alle Menschen zu lieben, Maria hat es uns vorgemacht, sie ist die Liebe, in ihren Worten aber viel mehr noch in ihren Taten“. Der Abt freute sich, dass es Orte wie Maria Thalheim gibt. „Bitten wir Maria, dass wir uns ganz von der göttlichen Liebe erfassen lassen, dazu sind wir alle berufen“. Jeder soll an seiner Stelle, an seinem Platz das von der Liebe weitergeben, was er von Gott erhalten hat“.
Die musikalische Gestaltung des Festgottesdienstes übernahmen die vereinigten Kirchenchöre des Pfarrverbandes und das Jugendblasorchester  der Kreismusikschule Erding.
Den Mitgliedern des Wallfahrtskuratoriums, den zuständigen Kirchengremien sowie der Ortsgemeinschaft Maria Thalheim, ist es auch mit der 60sten Landkreiswallfahrt gelungen,  diesen Leuchtturm christlichen Glaubens bestens zu erhalten. Möge die „Liebe Gottes“ auch weiterhin wirken und seinen Segen zum Wohle der Wallfahrt in Maria Thalheim bereithalten. R.H.