- Bürgerkommune Fraunberg -

07.  Dezember 2012

Maria Thalheim –  Wer kennt ihn nicht, den „Unruhestandsgeistlichen“ unseres Pfarrverbandes Reichenkirchen / Maria Thalheim, Pfarrer Sebastian Feckl! Wer ihn kennt weiß, dass Bescheidenheit eine seiner herausragenden Tugenden ist und er möglichst nicht im Mittelpunkt stehen will. Wenn aber einer wie er den 80sten Geburtstag begeht, will ihm der ganze Pfarrverband gratulieren und mit ihm feiern.
Feckl wurde am 7. Dezember 1932 in Evenhausen, einem Ortsteil der Chiemgaugemeinde Amerang geboren.  Am Gymnasium der Abtei Scheyern machte er 1953 das Abitur und studierte darauf an der philosophisch-theologischen Hochschule Freising. Dass einer seiner damaligen Professoren, Joseph Ratzinger, unser jetziger Papst Benedikt XVI war, erfüllt den Jubilar heute noch mit Stolz. Am 29. Juni 1959 wurde Feckl zum Priester geweiht und anschließend als Kaplan in den Pfarreien Amerang, Petting am Waginger See, Zorneding und Gmund eingesetzt. Seine erste Pfarrstelle übernahm er in Alling bei Fürstenfeldbruck, wo er für 29 Jahre seine Heimat fand. Er war schon 68, als er sich um den „Ruhestandsposten“ in der Pfarrei Maria Thalheim bewarb und dann im Jahre 2000 zu uns in den Pfarrverband kam. Hier konnte er 2009 mit einem festlichen Gottesdienst sein Goldenes Priesterjubiläum in der Thalheimer Wallfahrtskirche feiern.
Auf der diesjährigen Bürgerversammlung in Rappoltskirchen wurde Feckl von der politischen Gemeinde mit dem Preis „Der Fraunberger“ ausgezeichnet. Vor allem sein menschliches, leutseliges Wesen findet großen Anklang und macht ihn zu einem liebenswerten Mitmenschen. Hochgeschätzt wird Feckl auch von den Ministrantinnen und Ministranten unserer Pfarreien. Schwerlich wird sich einer von ihnen an einen Gottesdienst erinnern können, an dem der Pfarrer vergessen hätte, die von ihm mitgebrachten Süßigkeiten auszuteilen. 
Am Samstag, 08. Dezember wurde deshalb gefeiert. Dem Abendgottesdienst in der Wallfahrtskirche in Maria Thalheim folgte ein Stehempfang im Pfarrheim. Viele Personen des öffentlichen Lebens, darunter Pfarrer Cezary Liwinski, Diakon Christian Pastötter, Anton Huber als Vorsitzender des Pfarrverbandsrates und Franz Obermeier als Vertreter von den Vereinen, wollten bei dieser Gelegenheit unserem Ruhestandsgeistlichen nicht nur gratulieren, sondern auch Danke sagen. Bürgermeister Wiesmaier reihte sich ebenfalls ein und bedankte sich bei Pfarrer Feckl für sein seelsorgerisches Wirken in der Gemeinde Fraunberg. Er betonte, dass er ein Geistlicher ist, der es versteht, die Theologie mit der Menschlichkeit zu verbinden und dies auch in unserer christlichen Glaubensgemeinschaft spüren zu lassen. Den musikalischen Hintergrund bei der Feier bildeten die Rappoltskirchner Bläser um Georg Bart.

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Bereits am Vormittag war eine Abordnung aus Feckls ehemaliger Pfarrei eingetroffen. Besonders freute sich der Jubilar darüber, dass ihm von der Blaskapelle Alling der Marsch geblasen wurde, deren Gründung maßgebend vom Pfarrer vorangetrieben  wurde. 
Mögen die vielen herzlichen Wünsche zu Glück und noch langer Gesundheit in Erfüllung gehen, damit wir uns weiterhin am seelsorgerischen Wirken unseres 80 Jahre jungen Pfarrers Sebastian Feckl erbauen können. R.H.