- Bürgerkommune Fraunberg -
01.  Mai 2013

Brauchtumspflege wird in der Gemeinde Fraunberg groß geschrieben. An zwei Orten, in Grucking und Kemoding, wurden traditionsgemäß Maibäume aufgestellt.

Grucking - In Grucking übernahmen die Dorfgemeinschaft zusammen mit den Mitgliedern vom „Bauwagen“ und des Schützenverein Germania die Verantwortung. Die drei „Projektleiter“ Markus Huber, Bernhard Glas und Sepp Lanzinger freuten sich über zahlreiche Gäste und das passende Maibaumwetter am 1. Mai. Das von Bürgermeister Hans Wiesmaier gestiftete 26 Meter lange Prachtstangerl, wurde in der Halle von Georg Brielmair sicher verstaut und zurechtgeputzt. Am extra hergerichteten Platz an der Kreisstraße fand der Baum einen repräsentativen Platz. Anton Haller war voll des Lobes für seine Mitstreiter, die bis zu Letzt in den Ablauf mit eingebunden waren. Aufgrund des überwältigenden Besucherandrangs hatte man hinter der Theke genauso zu schwitzen wie die Aufsteller an den Schwalben. Kein Wunder, dass bald alles Essen vergriffen war. R.H.

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Kemoding - Wie schon in den vergangen Jahren planten die beiden Kemodinger Vereine, der Stopselclub und der Oldtimerverein wieder gemeinsam einen Maibaum aufzustellen. Ein Spender war schnell, gefunden, der Vorstand des Oldtimervereins Rudolf Obermeier erklärte sich bereit den Baum zu spenden. Da seine Bäume noch nicht groß genug sind, schlug man den Baum im Garma–Holz. Doch böse Buben aus Dürneibach vom Osendorfer Häusl stahlen den 27 m langen Baum rechtswidrig noch aus dem Holz. Nach schwierigen Verhandlungen, brachten sie den Baum reumütig nach Kemoding zurück. Im Eventstadl vom Hong-Don fand er seinen vorübergehenden Platz. Fleißige Stopsler und Oldtimer machten den Baum für den großen Tag bereit. Der Albert Rieder verpasste ihm wieder einen schönen weißblauen Anstrich. Besondere Aufmerksamkeit auch in der Presse fand die neue Wachmethode der Kemodinger, die teilweise gleich neben dem Baum schliefen. So gelang es auch keinem (wie schon in den vergangenen Jahrtausenden) den Baum zu stehlen. Am 1. Mai war es dann so weit, schon in den frühen Morgenstunden wurde der Baum an seinen Platz gebracht. Mit Weißwurst- und Mittagessen stärkte man sich für die Kraftanstrengung am Nachmittag, auch einige Bier waren mit dabei. Nachdem der frühere Commodore „Rothansl“ verletzungsbedingt ausgeschieden war, übernahm ein ganzes Team die Leitung, und mit Bedacht und unfallfrei fand der Baum unter dem Beifall von ca. 500 Gästen seinen vorgesehenen Platz. Zwischendurch wurden noch Meterstücke des alten Maibaums versteigert.
Die vielen Gäste aus nah und fern, feierten noch ein wunderschönes Fest. Bis tief in der Nacht konnte man die Stimmen vom Maibaumplatz hören.
Wie in Kemoding üblich nahm die ganze Welt über das Internet Anteil an dem tollen Ereignis. Zur Freude der Kemodinger und der nationalen und internationalen Gäste ziert nun wieder ein Maibaum die Mitte Kemodings. Darüber freuen wir uns sehr. A.F.

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Viele Bilder zu den Festen gibt es auf unserer Internetseite unter http://www.fraunberg.de/portrait/sehenswertes/bilder