- Bürgerkommune Fraunberg -

22.  Mai 2013

Fraunberg -  Die beim Wartenberger Holzbildhauersymposium geschaffenen Kunstwerke wurden an die teilnehmenden Gemeinden ausgeliefert und haben nun ihre Heimat gefunden. Am Parkplatz vor der Gemeindeverwaltung wurde das für Fraunberg vorgesehene Werk des Oberdinger Künstlers Wolfgang Fritz aufgestellt. Der „Weg der Entwicklung“ wurde in einen etwa vier Meter hohen Eichenstamm gearbeitet und soll die dynamische Entwicklung der Gemeinde Fraunberg darstellen, die auf eine bewegte Geschichte zurückblicken kann. Der Weg entspringt als blaues Band im ‚Irdischen‘, Bodenständigen, windet sich um und durch den Stamm und endet oben als stilisierter Flügel“.
Gemeindearbeiter Franz Karbaumer und Hubert Pfanzelt waren mit einem Bagger zur Stelle und hievten im Beisein von Wolfgang Fritz und Bürgermeister Hans Wiesmaier das Objekt an den vorgesehenen Platz. Wiesmaier war voll des Lobes über die Ergebnisse der Wartenberger „Künstlerwerkstatt“. „In der Art, wie Kunst im Symposium entstanden ist, verbindet sie die Gemeinden in besonderer Weise und bringt den Bürgern Kunst nach Hause“, so der Gemeindechef. Auch Wolfgang Fritz zeigte sich mehr als zufrieden. Sein Fazit: „Meine Erwartungen sind bei weitem übertroffen worden, mir fehlen die Worte“. Der Künstler gab zu verstehen, dass er sich immer noch im „Symposiumsmodus“ befinde. Er gab zu, ein wenig Aufgeregt zu sein und darum jedes Kunstwerk wie ein „rohes Ei behandle, bis es an seinem Platz stehe“.

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Alle aufgestellten Skulpturen in den jeweiligen Gemeinden des nordöstlichen Landkreises werden über eine gesondert ausgewiesene Radstrecke, „SkulpTour“ genannt, miteinander verbunden und laden zur Besichtigung ein. In zwei weiteren Symposien, deren Zeitpunkt noch nicht feststeht, werden ähnliche Veranstaltungen in den restlichen Landkreisgemeinden stattfinden. R.H.