- Bürgerkommune Fraunberg -

28. November 2013

Maria Thalheim  –  Etwa 170 Grundschüler sowie Vorschulkinder des Kinderhauses St. Florian trafen sich in der Schulturnhalle in Maria Thalheim zur Vorstellung des Theaterstücks „Wer nicht hören will muss fühlen“ oder „Gleiches Recht für alle“. 

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Schulleiterin Gisela Leitsch begrüßte das „Duo PERPLEX“ in Gestalt von Stefan Schiegl und Stefan Waldner. die mit ihrer Aufführung einen Baustein zum richtigen sozialen Lernen und Verhalten bringen wollten. Mit anwesend war auch Angelika Klarl-Sigl vom Landratsamt Erding, welches im Rahmen seiner Kommunalen Jugendarbeit seit vielen Jahren Theateraufführungen zum Erzieherischen Kinder- und Jugendschutz organisiert und auch kostenlos zur Verfügung stellt.
Die Geschichte handelt von Patako und seinem kleinen Bruder ZagBum. Patako präsentiert auf der Bühne Starallüren sondergleichen. Er beschimpft und schlägt seinen kleinen Bruder. Sobald dieser einen Fehler macht, unterdrückt er ihn und bringt seine Meinung über ZagBum klar zum Ausdruck: „Ein Nichtsnutz, der nichts kann und nichts weiß und somit nur zum Handlanger geeignet ist.“

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Die Situation spitzt sich zu als ZagBum aufbegehrt, sich gegen seinen Bruder stellt und Gleichberechtigung fordert. Letztendlich beschließen die Brüder dann doch noch zusammen der Star zu sein, ein gleichwertiges Paar, das seine Fähigkeiten zusammen einsetzt.
Das Theaterstück benötigt nur wenig Ausstattung. Ein Schlagzeug, eine Gitarre, Bälle zum Jonglieren, leere Getränkekisten, ein Luftballon und Plastiksäcke sind im Wesentlichen für die Clownereien der beiden tollpatschigen Protagonisten erforderlich.
Die wirklichen Protagonisten waren jedoch unsere Kinder, die mit ihren Emotionen nicht zurückhielten und so zu verstehen gaben, dass sie den Hintergrund des Stückes richtig einordnen können. Das Thema wird später im Unterricht nachbereitet und ist dazu geeignet, Kinder auf Konflikte so vorzubereiten, dass sie diese bewältigen und lösen können. R.H.