03. November 2010

Jungendausschuss der Gemeinde veranstaltet im Rahmen der Bürgerkommune Fraunberg ein Seminar für richtiges Verhalten von Jugendlichen bei Bedrohung.

 

„Zivilcourage“ wird unter anderem als „Mut des Einzelnen zum eigenen Urteil“ oder als „staatsbürgerlicher Mut“ definiert. Selbstsicherheit und Zivilcourage waren der Leitfaden des Seminars für Jugendliche aus der Gemeinde Fraunberg am 3. November 2010, dass unter der Leitung der beiden erfahrenen Polizeibeamten Markus Dannapfel und Maura Brähler in der Turnhalle des FC Fraunberg veranstaltet wurde.
Ziel der Aktion war es, den Jugendlichen aufzuzeigen, „was in bestimmten Situationen zu tun ist, wie man Gefahren aktiv begegnet“, so Dannapfel. In gespielten Szenen konnte anschaulich gemacht werden, wie etwa Hilfe organisiert werden kann, ohne sich selbst zu gefährden. Alleingänge sollten vermieden werden, falls möglich, sollten weitere Anwesende mit hinzugezogen werden. Dannapfel beklagte, dass immer mehr Menschen bei Straftaten tatenlos zusehen, immer weniger bereit sind „Zivilcourage“ zu zeigen.
Als Verteidigungsstrategie, wenn man allein Unterwegs ist, empfahl er ein kleines Gerät, das einfach mitzuführen und zu bedienen ist und im Gefahrenfall einen schrillen und sehr lauten Ton von sich gibt. Nach Aussage der beiden Polizisten hat sich dieser Schrillalarm in den verschiedensten Fällen bereits bewährt und kann für 29.- € erworben werden.
Die nicht gerade geringe Zahl von 29 Teilnehmern, welche das Angebot des Jugendausschusses der Gemeinde Fraunberg angenommen haben, zeigt auf welch hohen Stellenwert dieses Themenfeld bei Jugendlichen erhält. Die Bürgerkommune Fraunberg will auch zukünftig in dieser Richtung aktiv sein und Informationen und Hilfestellungen anbieten.

Situationsgerechtes Verhalten bei Pöbeleien im Bus.

Zivilcourage
Foto Niedergesäß
Spielszene: Situationsgerechtes Verhalten bei Pöbeleien im Bus.