- Bürgerkommune Fraunberg -

20. Februar 2014

Reichenkirchen -  Generationsübergreifendes Hilfsangebot vorhalten, Kontakte fördern, das Füreinander und das Miteinander stärken, Lebensqualität verbessern!
In allen diese Aufgabengebieten oder Betätigungsfeldern will ab April diesen Jahres
die Nachbarschaftshilfe Fraunberg – JAa! (Jung und Alt aktiv) e.V. tätig werden. Bei der Gründungsversammlung zur Installation dieses gemeinnützigen Vereins, waren im Reichenkirchner Pfarrheim über 100 Gemeindebürger anwesend, ein überwältigender Zuspruch. Die bereits aktiven Projektgruppen, welche bisher innerhalb der Gemeindeentwicklung unter dem Namen „Älter werden in der Gemeinde Fraunberg – JAa! Jung und Alt aktiv“ tätig waren, werden ihr Programm auch zukünftig anbieten aber in die Nachbarschaftshilfe eingegliedert.

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Bürgermeister Hans Wiesmaier übernahm die Begrüßung und war sichtlich stolz einen bis auf den letzten Platz gefüllten Pfarrsaal vor sich zu haben. Er nannte den 20. Februar als einen „besonderen Tag in der Gemeinde Fraunberg“ und schlug offiziell die Vereinsgründung vor. Unterstützt beim protokollarischen Prozedere, wurde er von Barbara Gaab, der Kreisgeschäftsführerin des Caritas Zentrum Erding.
Zunächst aber übernahm Katharina Ciomperlik das Wort. Sie hatte in enger Zusammenarbeit mit Gemeinderätin Anna Gfirtner, Gemeinderat Hans Rasthofer und weiteren Mitgliedern der Projektgruppen alle zur Vereinsgründung erforderlichen  Vorbereitungen übernommen. Wichtig war ihr vorauszustellen, dass man kein Konkurrenzunternehmen für bestehende Vereine oder die Kirchengemeinden darstellen wolle, „wir wollen vernetzen“, so Ciomperlik.

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Bei der Darstellung der voraussichtlichen Hilfsangebote und der Helferorganisation, fand sie breite Zustimmung in der Zuhörerschaft. „Jeder von uns kann in eine Situation gelangen, in der Hilfe von außen notwendig ist“ gab sie zu bedenken und ergänzte: „Nicht immer sind Familie und Freunde da oder man möchte sie nicht bitten“. Im Landkreis Erding sind derzeit 16 Nachbarschaftshilfen installiert, so Ciomperlik.
Nachdem Gaab die Statuten des Vereins erläutert hatte, wurden diese einstimmig von den wahlberechtigten Anwesenden bestätigt. Bei der Wahl der Vereinsführung  kristallisierten sich nachfolgende Vorstandsmitglieder heraus, die alle überwältigende Ergebnisse erhielten:
1. Vorsitzende        Katharina Ciomperlik
2. Vorsitzender       Hansjörg Walther
Einsatzleitung        Elvira Stulberger, Inge Berndt, Christel Rasthofer
Schriftführerin        Dagmar v. Fraunberg
Schatzmeisterin    Irene Lippeck
Beisitzer                 Anna Gfirtner, Michaela Kappes, Gerda Bart, Egon Weiß,
                                 Gaby Mutzbauer
Wiesmaier freute sich über die Bereitschaft der Gewählten sich ehrenamtlich zu betätigen und wünschte Ciomperlik mit ihrer Crew eine glückliche Hand und einen guten Start. Diese bedankte sich für das entgegengebrachte Vertrauen und die Möglichkeit, „diesen Verein ins Leben rufen zu können“.
Mit der Installation der Nachbarschaftshilfe hat die Gemeinde Fraunberg einen weiteren großen Schritt in Richtung „Funktionierende Mitmachgemeinde“ getan. Möge der Start gelingen und viele Bürger von den vielfältigen Angeboten profitieren können. Weitere Informationen zu Ansprechpartnern, Hilfsangeboten und mehr, werden in Kürze im Gemeindeblatt und auf der Homepage der Gemeinde Fraunberg unter www.fraunberg.de veröffentlicht. R.H.

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Die neugewählte Vorstandschaft der Nachbarschaftshilfe Fraunberg e.V.
v.l.n.r. Inge Berndt, Dagmar v. Fraunberg, Christel Rasthofer, Elvira Stulberger, Gaby Mutzbauer, Gerda Bart, Egon Weiß, Katharina Ciomperlik, Bürgermeister Hans Wiesmaier, Hansjörg Walther, Diakon Christian Pastötter, Irene Lippeck, Gemeinderat Hans Rasthofer, Michaela Kappes (nicht auf dem Bild: Anna Gfirtner)