- Bürgerkommune Fraunberg -

28. Februar 2014

Maria Thalheim -  Vor Beginn der Faschingsferien wurde den Grundschülern aus Reichenkirchen, Maria Thalheim und Langengeisling ein kultureller Leckerbissen serviert. Das Theater „Maskara“ aus Ortenburg bei Passau gastierte mit dem Stück „Die Kristallkugel“, einem Märchen der Gebrüder Grimm in der Maria Thalheimer Turnhalle vor etwa 240 Schülern.

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Schulleiterin Gisela Leitsch begrüßte alle Anwesenden und freute sich, dass es endlich gelungen sei, das sehr gefragte Schultheater hierher zu verpflichten. Sie forderte das Publikum auf, sich mit ihr gemeinsam „auf dieses tolle Theaterstück einzulassen“.
Einziger Akteur in vielen Rollen war Stefan Knoll, der nicht nur die Kinder mit seinem Masken- und Musikspiel beindruckte.
In „Die Kristallkugel“, einem Märchen der Brüder Grimm, wachsen die drei Söhne einer Zauberin in brüderlicher Liebe heran. Dann aber fürchtet die Mutter um ihre Macht und sie verwandelt den ältesten Sohn in einen Adler. Den zweiten Sohn verwandelt sie in einen Wal, der dritte aber flieht heimlich.

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Nur mit der Kristallkugel kann er die verwünschte Königstochter im Schloss von der goldenen Sonne erlösen. “Sag mir, was ich tun soll", spricht er. "Du sollst alles wissen..." sagt sie. Er hört genau zu und stellt sich ohne Furcht den Aufgaben, aber nur mit Hilfe seiner beiden Brüder sind die Aufgaben zu lösen. Die Klarheit der Kristallkugel bricht jede zauberische Macht. Die Brüder erhalten ihre menschliche Gestalt zurück und die Königstochter steht in aller Schönheit vor unserem Helden.
Voll Freude werden sie König und Königin im Schloss von der goldenen Sonne.

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Knoll spielt das Märchen mit voller Hingabe im Stil der Comedia dell`arte. Mit lebendigen, handgefertigten Masken aus Leder schlüpft der Akteur blitzschnell in die verschiedenen Rollen seiner Stücke, wechselt Stimme, Körperhaltung und verleiht so jeder Figur ihren eigenen, unverwechselbaren Charakter. Er agiert, erzählt, singt, tanzt, spielt Musik, bedient die fantasievollen Bilder der Kulisse und führt, wie ein Zauberer, durch die Geschehnisse der Geschichte.
Die Schüler waren begeistert, verfolgten die Aufführung äußerst aufmerksam und wurden darauf in die wohlverdienten Ferien entlassen. R.H.