- Bürgerkommune Fraunberg -

29. Juli 2014

Reichenkirchen – Die Arbeiten am neuen Leichenhaus in Reichenkirchen schreiten sichtbar voran. Wie Vorarbeiter Christian Löbenbrück  von der Firma „Högl Bau“ aus Bruckberg verlauten ließ, sollen in Kürze die Rohbauarbeiten abgeschlossen sein. Verputzer, Dachdecker, Estrichleger und Elektriker sind als nächstes an der Reihe.
Bürgermeister Johann Wiesmaier, 2. Bürgermeister Johann Rasthofer, Diakon Christian Pastötter und Kirchenpfleger Anton Maier nutzten die Gelegenheit zu einem Zwischenfazit bei dem Gemeinschaftsprojekt von politischer Gemeinde und Kirchengemeinde.

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v.l.n.r. 2. Bürgermeister Johann Rasthofer, Bürgermeister Johann Wiesmaier, Kirchenpfleger Anton Maier, Diakon Christian Pastötter

Wie bereits jetzt zu ersehen ist, entsteht eine geräumige repräsentative Leichenhalle mit einem genügend großen Vorplatz, der Barrierefrei an den Friedhof angeschlossen ist.
Bürgermeister Wiesmaier hob erneut die hervorragende Zusammenarbeit mit den Kirchengremien hervor, die bei vielen Objekten in unserer Gemeinde bereits stattgefunden hat (Friedhof Lohkirchen, Pfarrheimbau, Trägerschaft Kinderhaus …) und hier ihre Fortsetzung findet.
Auch Kirchenpfleger Anton Maier zeigte sich zufrieden und resümierte: „Eine derartige Baumaßnahme ist ein Novum in unserer Gemeinde und nur in dieser Kooperation möglich“.
In nördlicher Verlängerung zum Leichenhaus entstehen Lagerräume und Garagen für die Seelsorger. Ein Teil des entstehenden Lagerraums steht der katholischen Landjugend zur Verfügung, soll für Festlichkeiten sowie für Fahnen und Figuren aus dem Kirchenfundus genutzt werden. „Diakon und Pfarrer warten schon auf die bequemen Parkmöglichkeiten in der Winterzeit“, so Maier. Er führte außerdem an, dass der Zugang zum Friedhof durch das Entfernen der alten Friedhofsmauer von der Kirchengemeinde in Eigenregie erledigt wird.
Wiesmaier erläuterte, dass Kostenrahmen und Zeitplan eingehalten werden. Auch er sah im behindertengerechten Zugang zum Leichenhaus einen wichtigen Schritt, der darüber hinaus den Weg zur späteren Dorfplatzgestaltung ebnet.
Wenn alles nach Plan läuft, können die Arbeiten bis Ende des Jahres abgeschlossen und Garagen und Leichenhaus ihrer Bestimmung übergeben werden. R.H.