08. Januar 2011

Eine illustre Gästeschar ist der Einladung des Fraunberger Bürgermeister Hans Wiesmaier gefolgt um mit ihm am 7. Januar 2011 im Gasthaus Strasser in Oberbierbach sein 50stes Wiegenfest zu begehen. Mit den Worten „Je älter ich werde, desto mehr werde ich mir der Gnade bewusst, dass ich einer von Euch sein darf“, eröffnete er die Geburtstagsfeier, zu der sich an die 200 Gratulanten im neu errichteten Saal der Gastwirtsfamilie einfanden. Im Vordergrund stand natürlich die Familie des Jubilars, die zusammen mit Verwandtschaft, Nachbarn und Freunden, der örtlichen Geistlichkeit, Vertretern aus Politik, Gemeinderat, Verwaltung und Wirtschaft das Gratulationschor bildeten.

Bei erlesenen Speisen und Getränken ließ es sich dann auch gut feiern, zumal darüber hinaus mit kurzweiligen Darbietungen, Sketchen und Ansprachen für ein beachtliches Rahmenprogramm gesorgt wurde.
Zur Einstimmung erklangen die Instrumente des Fraunberger Gemeindeorchesters unter der Leitung von Helmut Ellebrecht, welches ungeteilte Aufmerksamkeit und Bewunderung erreichte, als es gekonnt und sicher die vier Sätze aus Mozarts „kleiner Nachtmusik“ intonierte.

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Daraufhin folgte die offizielle Begrüßungsrede durch den Jubilar auf seine unnachahmliche, herzliche und mitunter auch humorvolle Art, bei der sich jeder der Anwesenden persönlich angesprochen fühlen konnte.
Abwechselnd wurden dann von den Kindern, den Schwestern und den Nachbarn des Mittfünfzigers, vom Pfarrgemeinderat der Pfarrei Rappoltskirchen, der Gemeindeverwaltung aber auch vom vollzählig anwesenden Gemeinderat Geschenke überreicht, denen jeweils ein passender Sketch vorangestellt war.
Besonders viel Aufmerksamkeit erregte dabei der als Mönche verkleidete Gemeinderat, der mit dem Ruf „Laudate Johannem“ in den Saal einzog

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und zur Verwunderung Aller nicht nur zwei Handkarren mit extra eingebrauten Wiesmaier Jubiläumsweissbier mit sich brachte sondern auch noch einen Fastenprediger, der sich dann als Bruder Anselm vorstellte. Dem voran erntete der zweite Bürgermeister und „Obermönch“ Martin Haindl mit seinen halblateinischen Wortspielen, mit denen er es ausgezeichnet verstand den Zweck des Erscheinens zu verdeutlichen, große Anerkennung und Aufmerksamkeit. Aber auch Erich Irlstorfer, der Mann von Gemeinderätin und Kinderhausleiterin Claudia Irlstorfer, der den Fastenprediger in bester Nockerbergmanier gab, erntete herzlichen Beifall des Publikums und vor allem auch von Hans Wiesmaier, dem die launigen und zum Teil auch hintergründigen Gedanken des Mönches bestens gefielen.

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Unser Landrat Martin Bayerstorfer ermutigte Hans Wiesmaier seinen politischen Weg weiterzugehen, seine über Gemeindegrenzen hinaus bekannte und beachtete Bürgermeistertätigkeit fortzusetzen und überbrachte die Glückwünsche des Landkreises Erding.
Auch Helmut Lackner, der Bürgermeister der Gemeinde Oberding, der hier in seiner Eigenschaft als Wiesmaiers Stellvertreter im Gemeindetag des Kreisverbandes Erding gratulierte, wünschte ihm weiterhin eine gehörige Portion an Durchsetzungsvermögen und diplomatischem Geschick, mit denen er auch in Zukunft notwendige Beschlüsse auf Bürgermeisterebene erreichen möge.
Den größten Zuspruch des Geburtstagskindes erreichte jedoch seine Frau Brigitte, die zusammen mit der ganzen Familie ein stattliches Hofkreuz errichten ließ und als beeindruckendes Geschenk überbrachte. Dieses soll zukünftig einen Ehrenplatz auf dem Wiesmaieranwesen einnehmen und so die christliche Überzeugung der Familie bekunden.
Das vom Fastenprediger ausgerufene „Jubiläumsjahr“ wurde mit weiteren Feierlichkeiten fortgesetzt. So traf sich der Fraunberger Bürgermeister am Sonntag, dem 9. Januar mit den Vereinsvorständen der Gemeinde im Gasthaus Rauch in Grucking. In guter Tradition nach Altbürgermeister Lambert Bart, nimmt auch bei Hans Wiesmaier das Vereinswesen in der Gemeinde Fraunberg allerhöchsten Stellenwert ein und so bereiteten ihm an die 60 Gratulanten die größte Freude.

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Möge der Zuspruch, der unserem Gemeindeoberhaupt in diesen Tagen zuteilwurde, zugleich Ansporn und Bestätigung sein um weiterhin seinen Gestaltungswillen, seine Entschlossenheit und Durchsetzungskraft zum Wohle unserer Gemeinde Fraunberg zu erhalten.

Fotos von Rudi Pfeil