- Bürgerkommune Fraunberg -

September 2014

Fraunberg - München - Das Bayerische Umweltministerium ist das älteste Umweltministerium Europas. Es wurde bereits 1970 gegründet. Staatsministerin Ulrike Scharf: "Das Amt als erste Umweltministerin Bayerns bringt eine große Verantwortung mit sich. Schließlich ist es unsere Aufgabe, die Grundlagen für ein lebenswertes Bayern zu erhalten. Dazu zählen Wasser, Boden, Luft und intakte Landschaften. Auch die Bewahrung der Schöpfung hat für mich eine herausragende Bedeutung."

An ihrem ersten Arbeitstag hat Staatsministerin Scharf von ihrem Vorgänger, Staatsminister Dr. Marcel Huber, auch ein Paar Gummistiefel geschenkt bekommen. Scharf: "Ich hoffe, dass ich die Gummistiefel nie bei einem Hochwasser brauche. Wir wollen Bayern hochwassersicher machen - und das möglichst schnell. Deshalb drücken wir beim Hochwasserschutz aufs Tempo. Der Bau gesteuerter Flutpolder und der natürliche Hochwasserrückhalt in der Fläche sind entscheidende Elemente. Wir setzen dabei auf Offenheit und Dialog. Dazu werden wir vor Ort intensive Gespräche mit den Bürgern führen. Offenheit, Dialog und die Suche nach einem gemeinsamen Weg sind die Leitlinien meiner Politik."

Im Büro warteten bereits die ersten Akten auf die neue Ministerin und der erste Termin stand ebenfalls an. Am Abend zeichnete Umweltministerin Scharf in Ansbach freiwillige Helfer im Umwelt- und Naturschutz mit dem "Grünen Engel" aus. Scharf: "Ehrenamtliche sind das Rückgrat des Naturschutzes in Bayern. Schon heute engagieren sich über eine Millionen Menschen im Freistaat in einem anerkannten Naturschutzverband. Auf dieses Engagement kann Bayern stolz sein. Ich will diesen stillen Helden danken, ihre Arbeit bekannt machen und für ihr Engagement werben. Jede helfende Hand vor Ort ist herzlich willkommen."

Erste politische Akzente plant Staatsministerin Scharf neben dem Hochwasserschutz beim sanften Tourismus und im Verbraucherschutz. Hier will sie den Verbrauchern eine starke Stimme in einem komplexer werdenden Markt geben. Ihr klares "Nein" zur 3. Startbahn am Flughafen München nimmt sie ebenfalls mit an den Kabinettstisch.

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Staatsministerin Ulrike Scharf bei der Urkundenübergabe mit Ministerpräsident Horst Seehofer und Staatsminister Dr. Marcel Huber in der Bayerischen Staatskanzlei