- Bürgerkommune Fraunberg -

Vom 12.12.2014 bis 12.4.2015 in der Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung – Theatinerstraße 3, 80333 München.
Öffnungszeiten täglich von 10.00 Uhr bis 20.00 Uhr (geschlossen am 24.12. und 31.12. von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr)
näheres auch unter www.kunsthalle-muc.de

Mit dem Münchner Rokoko entwickelte sich im 18. Jahrhundert eine einmalige Blütezeit bayerischer Kunst, die auch in internationaler Perspektive beispiellos ist. In den Kunstwerken trifft heiliger Ernst auf irdische, spielerische Leichtigkeit. Ihre außergewöhnliche Ästhetik lebt von einer bis dahin nicht dagewesenen Lebensnähe, ihrer raffinierten Eleganz und von höchster handwerklicher Qualität.

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Es ist der gemeinsamen Konzeption und Realisierung mit dem Diözesanmuseum Freising zu verdanken, dass erstmals seit 30 Jahren eine solch umfassende Schau zum Rokoko stattfinden kann. Die Ausstellung präsentiert zahlreiche herausragende Künstler, die zwischen 1720 und 1770 in München ansässig waren und das Rokoko maßgeblich prägten. So etwa die Brüder Cosmas Damian Asam (1686–1739) und Egid Quirin Asam (1692–1750) sowie Johann Baptist Straub (1704–1784), Franz Anton Bustelli (gest. 1763) und Ignaz Günther (1725–1775) und Christian Jorhan d.Ä.(1727-1804). Gezeigt werden rund 160 ihrer Meisterwerke, darunter vor allem Holzskulpturen und andere plastische Bildwerke aus Stuck, Ton, Porzellan und Silber, aber auch Gemälde, Zeichnungen und Druckgraphik.

Ausstellunggegenstände aus unseren Kirchen:

Aus der Pfarrkirche Riding: die vier Evangelisten von Christian Jorhan

Aus der Wallfahrtskirche Maria Thalheim: die vier Kanzelengel, die Figuren der Hl. Notburga und des Hl. Wendelin vom Leonhardsaltar, die vier Engel mit dem Lamm über dem Tabernakel des Hochaltares, der schweigende Säulenengel vom Altar des Hl. Johannes Nepomuk – alle Plastiken auch von Christian Jorhan

Den Besucher erwartet ein beispielloses Ausstellungserlebnis: Zahlreiche bedeutende Werke aus Kirchen, Museen und Schlössern Bayerns und des ganzen Bundesgebietes werden erstmals zusammengeführt. Viele der Objekte aus Kirchen und Klöstern verlassen dieses eine Mal ihren angestammten Platz für wenige Monate und können in den Sälen der Kunsthalle gemeinsam präsentiert werden. Auf diese Weise kommen die Besucher vielen Kunstwerken so nahe wie nie zuvor.