- Bürgerkommune Fraunberg -

28 Juli 2015

Fraunberg – Seit zwei Jahren gibt es bereits die mobile Luftmessstation der FMG um die Luftgüte vor Ort in den Nachbargemeinden des Flughafenumlandes zu bestimmen. In der Gemeinde Fraunberg ist sie nun seit 24. Juli in Betrieb und findet hier ihre dritte Station – nach Eitting und Pulling. Sie soll bis Ende des Jahres auf dem Gelände des FC Fraunberg ihre Messwerte auf der Grundlage der 39. BImSchV (Bundes-Immissionsschutzverordnungen) ermitteln. „Weil Momentanwerte wenig Aussagekraft haben“, erklärt Hans-Peter Melzl von der FMG den langen Zeitraum, der mit Technischer Mitarbeiter Stefan Kaun vor Ort war.
Beantragt wurde die Messung von der Gemeinde Fraunberg über die Fluglärmkommission. Sie erhofft sich nach Auswertung der Messergebnisse einen Aufschluss über den Zustand unserer Luftzusammensetzung und die Einwirkungen des laufenden Flugbetriebs.
Die Auswertung der Daten nimmt ein externer, unabhängiger Sachverständiger im Sinne des Bundes-Immissionsschutzgesetz § 29b vor (Firma Müller-BBM GmbH). Gemessen werden neben meteorologischen Werten, Feinstaubpartikel [PM10‘ und PM2,5], Stickstoffoxide [NO/NO2],Ozon [O3], Benzol, Toluol, Xylol, [BTEX], Benzo(a)pyren [BaP],sowie Kerosinbestandteile [n-Alkane]. Rebecca Dutzi von der Fa. MBBM erklärte die Funktion der Anlage.

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Das Innere der Station mit dem Messequipment. Rebecca Dutzi von der Fa. MBBM

Bürgermeister Johann Wiesmaier war mit 2. Bürgermeister Johann Rasthofer, 3. Bürgermeisterin Anni Gfirtner und Gemeinderat Karlheinz Reingruber vor Ort. Er begrüßte die Möglichkeit für Kommunen, sich einen Überblick über ihre Luftqualität zu verschaffen. Als wichtig erachtete er die Tatsache, dass es sich hierbei um ein zertifiziertes Verfahren handle, welches vom Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU) als zentrale Fachbehörde für Fragen zu Umweltschutz, Geologie und Wasserwirtschaft mit überwacht wird. Bei FCF-Vorstand Erwin Scharl bedankte er sich für dessen Entgegenkommen die Messstation auf dem Gelände des FCF aufstellen zu dürfen.
Nach Ende der Messungen und einer 4- bis 6-wöchigen Auswertungsphase wir das Ergebnis in einem Abschlussbericht zusammengefasst und veröffentlicht. R.H.

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v.l.n.r. Gemeinderat Karlheinz Reingruber, 2. Bürgermeister Johann Rasthofer, FCF-Vorstand Erwin Scharl, Konzernbereichsleiter Hans-Peter Melzl und Technischer Mitarbeiter Stefan Kaun von der FMG, Rebecca Dutzi von der Fa. MBBM, Bürgermeister Johann Wiesmaier und 3. Bürgermeisterin Anni Gfirtner vor der Messstation