- Bürgerkommune Fraunberg -

24.01.2017

Fraunberg - Jeden zweiten und vierten Dienstag im Monat trifft sich eine Gruppe von derzeit 15 bis 20 Damen im Bürgersaal des Gemeindezentrums, um gemeinsam zu Stricken, Häkeln, Sticken oder sogar zu Klöppeln. Seit Beginn dieses Jahres sind sie vom Mehrzweckraum des Kinderhauses hierher umgezogen und genießen eine ungezwungene Gemeinschaft in den Bürgerräumen des neuen Hauses.
„Jede arbeitet an dem eigenen Projekt, das sie auch wirklich gerne macht“, erklärt Elvira Stulberger, die die Organisation der Gruppe übernommen hat. Gegenseitiges Lernen oder der Austausch untereinander stehen an erster Stelle, wenn man nach den Gründen für das Kommen fragt.

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Foto: R.H.
Ein nicht alltägliches Hobby: Klöppeln

Eine bunte Mischung an Frauen - von 35 bis 80 - holt sich Ideen aus Zeitschriften oder eigenen Quellen, besorgt sich die erforderlichen Materialien und setzt sie um. „Die Lichtverhältnisse im Bürgersaal sind besser als im Mehrzweckraum“ freut sich Stuhlberger und betont explizit, dass die Gruppe für alle offen ist und man sich über weitere Interessenten freuen würde. Auf einem Tisch steht ausreichend selbstgebackener Kuchen zur Verfügung und verführerischer Kaffeeduft erfüllt den Raum. „Oft backe ich selbst aber alle anderen bringen zur rechten Zeit auch etwas mit, sagt Stulberger, die sich mit ihren Damen in dem neuen Ambiente sichtlich wohl fühlt.
Dagmar von Fraunberg, die derzeitige Schriftführerin der Nachbarschaftshilfe Fraunberg JAa! e.V. betont, dass die Handarbeitsgruppe sehr fleißig war und für den Stand der NBH am Fraunberger Adventsmarkt unzählige Objekte erarbeitet hätte.

Konzentriertes Arbeiten nimmt positiven Einfluss auf Gesundheit und Geist. Es senkt den Blutdruck, baut Stress ab, stärkt Selbstvertrauen, Kreativität und logisches Denken und ist somit ein triftiger Grund für „Lust auf Handarbeit!“. R.H.

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Foto: R.H.