- Bürgerkommune Fraunberg -

29. Januar 2017

Fraunberg / Gemeindezentrum - „Stark verwurzelt, Neues wagen“. Dies gab Bürgermeister Hans Wiesmaier als Motto für das Jahr 2017 aus, als er im Bürgersaal des Gemeindezentrums beim 1. Neujahrsempfang der Gemeinde Fraunberg viele Verantwortungsträger unserer Kommune begrüßte. Diesen sprach er die besten Wünsche für 2017 aus und freute sich auf ein fruchtbares Miteinander in der kommenden Zeit.

Das Gemeindeorchester Fraunberg stimmte die etwa 100 anwesenden Gäste mit einem Auszug aus ihrem Repertoire auf die Feierstunde ein. Mit den Worten: „Musik wäscht den Staub von der Seele, und ihr habt’s uns entstaubt“, bedankte sich das Gemeindeoberhaupt bei Orchesterleiterin Ute Auf dem Hövel und den vollzählig anwesenden Musikern ihres Ensembles.

Bürgermeister Wiesmaier freute sich dann „im Herzen von Fraunberg“ viele Honoratioren begrüßen zu dürfen.

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Foto: R.H.

Allen voran, Landrat Martin Bayerstorfer und Diakon Christian Pastötter, die im Anschluss für weitere Grußworte vorgesehen waren.
Ein besonderer Gruß ging auch an Herdana von Fraunberg und ihren Gatten Dieter, zugleich Vertreter der Ev. Lutherischen Kirche.
Besonders freute er sich über den fast vollzählig anwesenden Gemeinderat mit zweitem Bürgermeister Hans Rasthofer. „Alles was hier entstanden ist, ist euch und den früheren Gemeinderäten zu verdanken“ lobte der Bürgermeister im Hinblick auf das neue Haus. An dritte Bürgermeisterin Anni Gfirtner, derzeit im Krankenstand, übersandte er einen extra Gruß mit besten Wünschen auf eine schnelle Genesung.
Besondere Erwähnung fanden auch die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von Verwaltung und Bauhof.
Ebenso die verantwortlichen unserer Bildungseinrichtungen, vertreten durch Schulleiterin Gisela Leitsch, Kinderhausleiterin Anita Steinbichler sowie Elternbeiratsvorsitzende Gisela Liebl (Grundschule) und Maria Schneller (Kinderhaus).
Ein besonderer Gruß ging auch an die Vertreter aus dem kirchlichen Bereich, Pfarrverbandsratsvorsitzende Kathrin Wiesmaier, die anwesenden Pfarrgemeinderatsvorsitzenden und Kirchenpfleger sowie die Vertreter der KLB Reichenkirchen und der KLJB Reichenkirchen .
Die Berufsstände fanden Vertretung durch die Ortsobmänner im Bayerischen Bauernverband und die Ortsbäuerinnen sowie den Gewerbeverein Fraunberg, vertreten durch Vorsitzenden Gerhard Hilger.
Besondere Erwähnung wurde den Feuerwehren unserer Gemeinde zuteil, die jeweils mit 1. Kommandant und Vereinsvorstand anwesend waren. „Wos tatn mia ohne eich“, rief ihnen der Bürgermeister zu und stellte so ihre wichtige Funktion als Schutztruppe direkt vor Ort heraus.
Extra begrüßt wurden auch die Vertreter der Vereine in unserer Gemeinde. Denen attestierte er, ausgezeichnete Jugendarbeit zu leisten und für gesellschaftliche Aktivitäten zu sorgen.

In seiner Ansprache nahm der Bürgermeister Bezug auf den ausgegebenen Leitsatz und appellierte an alle Verantwortlichen, weiter daran mitzuwirken die Gemeinde Fraunberg lebendig zu erhalten. Die Metapher vom Gemeindezentrum als Herzkammer der Gemeinde, diente ihm als Grundlage zur Verdeutlichung des Stellenwerts von Vereinen, Verbänden und Gremien. „Ihr seid der Leib der alles zusammenhält, ihr seid die Arme, Beine, Hände und die Seele der Gemeinde, die ihr lebendig macht mit all euren Aktivitäten“. Der Bürgermeister versprach, weiterhin hinter ihnen zu stehen und Unterstützung zu leisten.
„Fraunberg ist erfolgreicher und lebendiger denn je!“, resümierte er dann im Hinblick auf den erfolgreich laufenden Gemeindeentwicklungsprozess und die erst kürzlich erhaltene Auszeichnung als Pioniergemeinde der Gemeindeentwicklung. „Wir müssen unsere Ortskerne lebendig erhalten und machen“, gab er zu verstehen und verwies auf die bereits erfolgreich durchgeführten Maßnahmen bei den Dorfplätzen in Maria Thalheim und Grucking, den Projekten in Reichenkirchen und das Gemeindezentrum in Fraunberg.
Die derzeit beunruhigende weltpolitische Lage nahm er zum Anlass um an unsere Lebenseinstellungen zu appellieren. „Für unsere Kinder, für unsere Nachfolgegenerationen müssen wir die sein, die es nicht besser wissen sondern besser machen“. Dies gab er als Losung aus, um auch in kleinen Strukturen für eine gute Zukunft unserer Welt mitzuarbeiten.

Landrat Martin Bayerstorfer ermunterte alle Funktionäre „nach vorne zu blicken und für die Gemeinde zu denken“.

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Foto: R.H.

Er stellte gerade unsere „kleinen Einheiten, für die wir verantwortlich sind“, als Basis für unsere jungen Menschen heraus. Die Entscheidungsträger in unserer Gemeinde ermunterte er mit Zuversicht in die Zukunft zu gehen und sich nicht zu scheuen Entscheidungen zu treffen. „Wer Zukunft als Gegenwind empfindet, geht in die falsche Richtung“, gab Bayerstorfer zu verstehen.

Diakon Christian Pastötter nahm in seinem Grußwort Bezug auf einen kürzlich erschienenen Kommentar in der Lokalpresse, in dem der katholischen Kirche eine „Entfremdung von den Menschen“ vorgeworfen wurde (EA. 21.01.2017, Seite 3).

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Foto: R.H.

Er versprach, sich mit ganzer Kraft einzusetzen, „dass bei uns die Brücken erhalten bleiben“. „Die Kirche bewegt sich an den Rand der Gesellschaft“, wird in dem Artikel weiter behauptet. Unser Diakon stellte deshalb seinem Segenswunsch für die kommende Zeit voraus, dass er nicht vom Rande der Gesellschaft kommt, sondern von einem Menschen und von Herzen.

Zum Abschluss erhoben sich alle Anwesenden um gemeinsam und unter Orchesterbegleitung die drei Strophen der Bayernhymne anzustimmen. Möge ein friedliches und erfolgreiches Jahr 2017 vor uns liegen und wir uns im nächsten Jahr wieder zum 2. Neujahrsempfang im Herzen der Gemeinde Fraunberg einfinden. R.H