- Bürgerkommune Fraunberg -

03. Juli 2017

Reichenkirchen - „Unklare Rauchentwicklung in einer Scheune, mehrere Personen vermisst“ hieß die Alarmmeldung auf die die Feuerwehren Reichenkirchen, Fraunberg und Maria Thalheim ausrückten. Gott sei Dank handelte es sich nur um eine Gemeinschaftsübung der drei Gemeindefeuerwehren, die von der FF Reichenkirchen organisiert wurde.

Folgende Lage fand die ersteintreffende Feuerwehr Reichenkirchen vor:

Aus der Halle drang dichter Rauch, das Feuer hatte bereits den Dachstuhl erfasst, ursächlich dafür waren Schweißarbeiten. Drei Personen mit hatten sich bei Löschversuchen Verbrennungen zugezogen, zwei weitere Personen befanden sich noch in der Halle.

Von den drei Wehren waren 60 Mann angerückt um die Verletzten zu versorgen, die Menschenrettung und Brandbekämpfung durchzuführen und die Wasserversorgung aufzubauen.

Übungsleiter und stellvertretender Kommandant Tobias Lüttich war beeindruckt vom Ablauf der Übung, vor allem aber, dass von den 60 Feuerwehrmännern 18 Atemschutzgeräteträger dabei waren.

Einsatzleiter und Kommandant Rudolf Pfeil zeigte sich zufrieden mit der Leistung der Wehren: „Die Zusammenarbeit der Feuerwehren und die Abschnittsbildung hat sehr gut funktioniert“.

Kreisbrandmeister Franz Ganslmeier hatte als Übungsbeobachter die Übung noch einmal Revue passieren lassen. Der zweite Bürgermeister Hans Rasthofer, selbst Feuerwehrmann zeigte sich erfreut über die große Teilnahme und die saubere Arbeit, die hier geleistet wurde. Zum Dank lud er die Wehren ins Feuerwehrhaus Reichenkirchen zu einer kleinen Brotzeit.
Rudi Pfeil


Fotos: Markus Huber

Angenommener Brandort: ehem. Raiffeisenlagerhaus Reichenkirchen