- Bürgerkommune Fraunberg -

01. Oktober 2017

Fraunberg – In diesem Sinn wurde am 1. Oktober beim Erntedankgottesdienst in „St. Florian“ Fraunberg gleich doppelt gefeiert. Es war der letzte Gottesdienst mit Pfarrer Cezary Livinski in der Pfarrei. Die Fraunberger verabschiedeten sich nach sieben Jahren von ihrem Seelsorger mit einem letzten großen Dankeschön und vielen guten Wünschen für die Zukunft von ihm. Eine schöne Umrahmung für diesen Anlass war das farbenfrohe Arrangement am Altar und auf den Speisegittern von den Gaben der Natur wie Äpfel, Kürbissen, Zwiebeln, Trauben, Salat und vieles mehr und den Erntedankbrot der Bäckerei Sellmaier. Das kirchliche Erntedank gehört zu den ältesten religiösen Festen und geht bis in die vorchristliche Zeit zurück. Je nach Land bzw. Region gibt es die verschiedensten Bräuche dazu. Eine davon ist das Binden einer Ährenkrone. Cécile v. Fraunberg, Marlene Wimmer, Patrizia Hess und Monika Zehetner haben diese Aufgabe für dieses Jahr übernommen und in über sieben Stunden fleißig das gesammelte Getreide zu ihrer Form gebunden. Die vier Stränge der Ährenkrone stehen im bäuerlich/kirchlicherer Bedeutung für: Hoffnung (auf eine gute Ernte), Glaube (Glaube des Bauern an seine Arbeit), Sorge (Sorge des Bauern um seine Ernte), Dank (Dank des Bauern um eine gute Ernte). Die Ährenkrone verbleibt noch etwas in der Fraunberger Kirche und wird dann für die Herbstzeit im Rathaus zur Ansicht ausgestellt. Text: z.m.

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Foto: v. Fraunberg