- Bürgerkommune Fraunberg -

08. November 2017

Fraunberg – Bereits zum zweiten Mal nach 2013 trafen sich die Leiterinnen von Kinderhäusern des Bereiches Erding in Fraunberg zu ihrer Konferenz. Im Vordergrund standen hierbei der Austausch über aktuelle Themen und der Umgang mit neuen gesetzlichen Anforderungen.
Geleitet wurde das Treffen von Sozialpädagogin Bettina Ries von der Caritas München, die in erster Linie beratend für alle katholischen Kitas im Bereich Erding zuständig ist. Etwa dreimal im Jahr treffen sich die Pädagoginnen zum Erfahrungsaustausch. Der Mehrzweckraum unseres Kinderhauses St. Florian stellte sich wiederum als idealer Veranstaltungsort heraus.

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Foto: R.H.
v.l.n.r. Bürgermeister Hans Wiesmaier, Trägervertreter Diakon Christian Pastötter, Sozialpädagogin Bettina Ries, Kinderhausleiterin Anita Steinbichler

Zur Begrüßung fanden sich auch Bürgermeister Hans Wiesmaier und Trägervertreter Diakon Christian Pastötter ein.

Bürgermeister Wiesmaier hieß die Gäste herzlich willkommen und begründete seine Anwesenheit mit dem Bekenntnis, dass es ihm sehr wichtig sei, als „Gemeinde“ Flagge zu zeigen und mit dabei zu sein. Den Pädagoginnen versicherte er, die Herausforderungen zu sehen, welche von ihnen zu bewältigen sind und sah es als ihre Aufgabe an, „sich fortzubilden und immer am Ball zu bleiben“. Weiterhin betrachtete er die Leiterinnenkonferenz als Austausch, „bei dem gute Beispiele mitgegeben werden und für fruchtbare Abstimmung untereinander sorgen“.
Für den Bereich des Fraunberger Kinderhauses St. Florian führte das Gemeindeoberhaupt an, dass auch hier laufend Herausforderungen zu bewältigen seien. So nannte er beispielhaft die Ertüchtigung des Krippenaußenbereichs im nächsten Jahr in einem vorgesehenen Kostenrahmen von ca. 80.000 Euro oder die Eingliederung der freigewordenen Räume durch den Rathausumzug im letzten Jahr zum Kinderhaus.

Diakon Christian Pastötter begrüßte als Trägervertreter die Gäste und gab ihnen mit, weiterhin „menschlich und in einem guten geerdeten Verstand auf dem Boden zu bleiben“. Er warnte vor „Überbürokratisierung“, der es gilt, zum Wohle unserer Kinder entgegenzuhalten. Kinderhausleiterin Anita Steinbichler mit ihrem Team dankte er für die gelungene Organisation des Treffens.

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Foto: R.H.

Auch sie begrüßte die Kolleginnen aus dem Bereich des Landkreises und dankte ihnen für ihr Kommen. Sie pflichtete Pastötter in punkto Bürokratismus bei und mahnte: „Es muss uns im Grunde um die Kinder gehen, und nicht um die Schreibtische“.

Möge die Leiterinnenkonferenz in Fraunberg zum Wohle unserer Kleinsten ein Beitrag sein, den Austausch untereinander zu fördern und die Zusammenarbeit zu stärken. Text: R.H.

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Foto: R.H.
Die Konferenzteilnehmer/innen im Mehrzweckraum des Kinderhauses St. Florian Fraunberg