- Bürgerkommune Fraunberg -

24. Mai 2018

Fraunberg – Nicht zum ersten Mal nutzten die Floriansjünger unserer Gemeinde ein vor dem Abbruch stehendes Haus für eine Großübung. Das sich im Besitz der Gemeinde befindliche Anwesen in der Ortsmitte Fraunbergs wurde deshalb präpariert um verschiedene Vorgehensweisen beim Feuerwehreinsatz festigen zu können.

Der Alarm wurde gegen 19.19 Uhr ausgelöst und je nach Entfernung zum Objekt rückten unsere Gemeindefeuerwehren zeitlich gestaffelt an. Um 19.32 Uhr war der erste Angriffstrupp ausgerüstet um ins Haus einzudringen. Wegen der starken Rauchentwicklung waren die Atemschutzträger gefragt. Fast 50 Einsatzkräfte waren vor Ort um Wasserversorgungen aufzubauen, Personen aus verrauchten Räumen im Obergeschoss zu retten, Verletzte zu bergen und zu versorgen und schließlich auch einen angenommenen Brand zu bekämpfen.

Dies alles geschah unter den wachsamen Augen von Bürgermeister Hans Wiesmaier und Kreisbrandmeister Franz Ganslmaier. Letzterer stufte das Ausgangsszenario als B3 bis B4 ein und verwies darauf, dass in diesem Fall mit vielen weiteren Unterstützern zu rechnen wäre. Ganslmaier erörterte die Vorgehensweise der drei Wehren aus seiner fachlichen Sicht und hatte an einigen Stellen auch konstruktive Kritik anzubringen. In erster Linie aber lobte er die Einsatzkräften für ihre solide Arbeit und bekräftigte die Verantwortlichen darin, auch zukünftig ähnliche Objekte in Übungen einzubeziehen.

Ausrichter war diesmal die Freiwillige Feuerwehr Fraunberg mit ihrem Kommandanten Georg Daschinger. Dieser erläuterte seine Vorgehensweise und bedankte sich bei allen für ihren Einsatz.

Bürgermeister Hans Wiesmaier war ebenso stolz auf seine Feuerwehren aus Reichenkirchen, Maria Thalheim und Fraunberg. Besonders erwähnte er und freute sich darüber, dass offensichtlich die Zusammenarbeit untereinander nicht nur in der Theorie sondern auch in der Praxis funktioniere. „Ich sehe schon seit längerem ein großes Miteinander der drei Ortsfeuerwehren“, gab er zu verstehen.
Auch er legte großen Wert darauf, dass abwechselnd die einzelnen Feuerwehren einmal im Jahr eine Großübung ausrichten und bedankte sich in diesem Zusammenhang für die Organisation und die gute Zusammenarbeit.

Die Großübung hat gezeigt, dass die drei Feuerwehren unserer Gemeinde technisch gut ausgerüstet und auf einem guten Ausbildungsstand sind. Möge trotzdem der Fall nie eintreten, bei dem ein ähnliches Szenario ihre ganze Einsatzkraft fordert.  Text: R.H.

Fotos: R.H.