- Bürgerkommune Fraunberg -

03. Juli 2022

Reichenkirchen – Ein großer Festtag für Reichenkirchen wurde der Tag der Einweihung des neugestalteten Dorfplatzes/Kirchplatzes mit dem Salettl. Damit einher gingen die Segnung des neu gestalteten Zwergerlgartens und die Feier zum 30-jährigen Bestehen der Gemeindebücherei.
Den Anfang machte der Festgottesdienst auf dem Pfarrhof-Vorplatz, der von Diakon Christian Pastötter zelebriert und musikalisch durch die Reichenkirchner Bläsergruppe und dem Kirchenchor St. Michael begleitet wurde. Bei strahlendem Sonnenschein bot der Pfarrgarten mit dem neu renovierten Pfarrhaus eine Bilderbuchkulisse, die durch die zahlreiche Anwesenheit, vor allem Reichenkirchner Gemeindebürger hervorgehoben wurde.
Pastötter ging in seiner Predigt auf die Bedeutung von Plätzen ein und resümierte, dass diese schon von je her eine besondere Wirkung und einen besonderen Reiz entfalten können.

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Er wünschte sich, dass auf dem neugestalteten Platz in der Mitte Reichenkirchens „viele Höhepunkte unseres Dorflebens und viele Feste“ gefeiert werden. „Der Platz muss durch uns Menschen mit Leben erfüllt werden“, ergänzte er und bedankte sich bei Bürgermeister Hans Wiesmaier und seinen Mitstreitern für die Beständigkeit und dem Festhalten an den Visionen.

Bürgermeister Hans Wiesmaier war die Freude über das gelungene Ergebnis anzumerken. Endlich konnte nach erheblicher Verzögerung wegen Corona der Festakt als Abschluss der Maßnahme in gebührender Weise stattfinden.
In seiner Begrüßung erwähnte er jene Protagonisten, die aufgrund ihres Amtes oder ihres persönlichen Engagements an der Verwirklichung besonders beteiligt waren.
Zum ersten, Diakon Christian Pastötter als Vertreter der Amtskirche, ohne deren wohlwollende Zusammenarbeit mit der politischen Gemeinde das Projekt nicht verwirklicht hätte werden können.
Besondere Grüße gingen auch an Baudirektor Fritz Hampel vom Amt für Ländliche Entwicklung sowie Architekt Jakob Oberpriller und Landschaftsarchitektin Barbara Zehentbauer. Der Bürgermeister bedankte sich bei dieser Gelegenheit beim Gemeinderat und den stellvertretenden Bürgermeistern Hans Rasthofer und Anni Gfirtner sowie der Teilnehmergemeinschaft Fraunberg, die den Dorfentwicklungsprozess in Reichenkirchen seit Beginn tatkräftig unterstützen. Besondere Funktion in dieser Angelegenheit bescheinigte das Gemeindeoberhaupt auch Kirchenpfleger Anton Maier, Pfarrgemeinderatsvorsitzender Elisabeth Peis und der Ortsgemeinschaft Reichenkirchen, die währen der Bauzeit mit vielen Einschränkungen konfrontiert wurde.

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„Wir dürfen nie aufhören, neu anzufangen“, begründete Bürgermeister Hans Wiesmaier den zurückliegenden Akt der Platzgestaltung und ermunterte dazu, auch weiterhin sich auf die Hinterbeine zu stellen, Zeichen zu setzen und Pflöcke einzuschlagen. In einem kurzen Aufriss ließ er die bereits erfolgten Dorferneuerungsmaßnahmen Revue passieren. Den Anfang machte die Neugestaltung des Dorfweihers (2006). Darauf erfolgte der Ausbau der Parkplätze an der Lohkirchner Straße mit der Gestaltung der fußläufigen Verbindung zwischen Schule und Sportplatz (2008). Ein weiterer Schritt und Bedingung für die Gestaltung des Dorfplatzes/Kirchplatz war die Verlegung des Leichenhauses an die Nordseite des Friedhofes (2014). Nun ein vorläufiger feierlicher Abschluss mit dem Festakt und der Segnung des neugestalteten Dorfplatzes/Kirchplatzes.

Baudirektor Fritz Hampel vom Amt für Ländliche Entwicklung betonte die stets gute Zusammenarbeit seiner Behörde mit der Gemeinde Fraunberg.

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Er betonte, dass er immer gerne zu den erforderlichen Sitzungen und Zusammenkünften nach Reichenkirchen herausgefahren sei, seit er 2015 das Projekt als Leiter übernommen habe. „Die Ortsmitte Reichenkirchen hat gewonnen, optisch und an Aufenthaltsqualität“, ergänzte er und sah den neuen Ortsmittelpunkt als „Aushängeschild“. Er berichtete, dass die gesamte Maßnahme (Dorfplatz/Kirchplatz und Salettl) Gesamtkosten von 740.000 Euro hervorgerufen hätte und diese von seiner Behörde mit 440.000 Euro (60%) gefördert wurde.

Architekt Jakob Oberpriller erinnerte an die vielen vor-Ort-Termine, die stets mit vielen interessierten Bürgern des Ortes stattgefunden haben. Die vorausgehende Verlegung des Leichenhauses nannte er essentiell, da nur so eine gewünschte Platzwirkung erzielt werden konnte.

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Mit der Öffnung des Pfarrgartens und dem Einbau des Salettls konnte eine positive Wirkung zum Dorfplatz hin erreicht werden. Oberpriller wünschte sich, dass der neue Mittelpunkt Reichenkirchens von der gesamten Dorfgemeinschaft angenommen wird und viele schöne Stunden in der neuen Ortsmitte verbracht werden.

Zu dem Ensemble gehören auch die seit 1992 existierende Gemeindebücherei Fraunberg im Pfarrhof Reichenkirchen und der seit Januar 2018 betriebene Zwergerlgarten im Pfarrheim. Michaela Lehner und Eva-Maria Schraufstetter berichteten in ihren Ansprachen von den beiden Erfolgsgeschichten und luden die Anwesenden im Anschluss zur Besichtigung ein.

Danach übergab Bürgermeister Hans Wiesmaier die Ehrengaben an die maßgeblich Beteiligten.

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v.l.n.r.: Michaela Lehner, Eva-Maria Schraufstetter, Jakob Oberpriller, Anton Maier, Barbara Zehentbauer, Fritz Hampel, Hans Rasthofer, Hans Wiesmaier, Josef Liebl, Hans Scheffzik (stellvertr. für seine Frau Michaela), Herdana von Fraunberg, Raphael Hackl, Dr. Hansjörg Walther, Christian Pastötter, Martin Haindl

Mit der Bayernhymne und einem Mittagessen im Pfarrgarten wurde der Festakt stilvoll abgeschlossen. Das Salettl mit seiner Infrastruktur leistete bei der Versorgung der Gäste bereits wertvolle Hilfe. Mögen in Zukunft noch viele Feste im Ortskern Reichenkirchens stattfinden und der neugestaltete Platz einen würdigen Rahmen hierfür bilden.


Text: R.H. Fotos: R.H. / Rudi Pfeil

Festtag 03. Juli 2022 - Reichenkirchen
Ein besonderes Dankeschön gilt an dieser Stelle allen Mitwirkenden die zum Gelingen der Festveranstaltung maßgebend beigetragen haben: Gemeinderat, Diakon, Pfarrgemeinderat, Kirchenverwaltung, Chorgemeinschaft St. Michael, Reichenkirchner Bläser, Schützenverein Frohsinn, Freiwillige Feuerwehr, Gartenbauverein sowie besonders auch unserer Landjugend Reichenkirchen allen Fahnenabordnungen und Rudi Pfeil für die fotographische Begleitung. Das Büchereiteam und der Zwergerlgarten sorgten in bewährter Weise für Kaffee und Kuchen. Ein weiteres großes Vergelts Gott gilt dem Team der Metzgerei Rampf aus Maria Thalheim für die hervorragende Bewirtung sowie der Bäckerei Sellmaier für das Liefern von frischem Brot und Semmeln. Ohne dieses besondere Miteinander wäre dieser Tag nicht in der beeindruckenden Weise möglich gewesen.

Hans Wiesmaier
1. Bürgermeister

Ergebnisse aus der 31. öffentliche Sitzung des Gemeinderates der Gemeinde Fraunberg in der Wahlperiode 2020-2026 am 31.05.2022


1. Genehmigung der Niederschrift(en) über die öffentliche(n) Sitzung(en) des Gemeinderates vom 26.04.2022

Die Niederschrift über die öffentliche Sitzung vom 26.04.2022 ist noch nicht angefertigt. Die Genehmigung der Niederschrift muss auf die nächste Sitzung vertagt werden.

2. Bauanträge und Bauvoranfragen

2.1 Helling 12; Neubau eines Einfamilienhauses mit Carport
2.2 Oberbierbach 6; Neubau einer Güllegrube
2.3 Forach 1; Neubau eines Anbaus Lagerhalle mit Garage
2.4 Holzstr.2; Neubau einer Terrassenüberdachung am bestehenden Wohnhaus
2.5 Fl.-Nr. 21/8, Gemarkung Reichenkirchen; Bauvoranfrage zum Neubau von zwei Mehrfamilienhäusern mit Stellplätzen und Garagen

Zu den Bauanträgen aus Helling, Oberbierbach, Forach und der Holzstraße in Reichenkirchen erteilte der Gemeinderat, wie vom Bauausschuss empfohlen, mit 14 :0 Stimmen das gemeindliche Einvernehmen.

Zur Bauvoranfrage für die beiden Mehrfamilienhäuser auf Fl.-Nr. 28/2 in Reichenkirchen erläuterte die Verwaltung folgendes:
Die Fläche, auf die sich die Bauvoranfrage bezieht, ist zwar im Flächennutzungsplan als allgemeines Wohngebiet dargestellt es handelt sich aber um den unbeplanten Innenbereich. Nördlich der Baufläche befinden sich bereits zwei Mehrfamilienhäuser im Geltungsbereich eines qualifizierten Bebauungsplanes. Der nördliche Teil des Geltungsbereichs ist lt. Bebauungsplan als „Dorfgebiet“ ausgewiesen (der Nähe zum landwirtschaftlichen Betrieb nördlich des Kirchplatzes geschuldet) und der südliche Bereich des Geltungsbereichs ist als „allgemeines Wohngebiet“ ausgewiesen. Die Zufahrt ist als Privatweg ausgewiesen.

Das Landratsamt Erding teilt die Rechtsauffassung der Verwaltung, dass hier voraussichtlich eine Bauleitplanung notwendig ist; d. h. eine Einzelbaugenehmigung für dieses Vorhaben wohl nicht möglich ist.

Im Rahmen des Bauleitplanverfahrens für einen Bebauungsplan muss mindestens geklärt werden:
• die rechtliche Qualität (öffentliche Straße oder Eigentümerweg mit öffentlicher Widmung – vom Kirchplatz bis zum südlichsten Stellplatz sind es ca.135 m) und der Ausbaustandard der Zufahrtsstraße inkl. der Anbindung an den Kirchplatz,
• alle sonst notwendigen Erschließungsanlagen,
• die schadlose Entsorgung des Anfallenden Niederschlagswassers von den befestigten Flächen (Stichwort: Starkregenereignisse),
• welches Maß der baulichen Nutzung (Grundflächenzahl und Geschossflächenzahl) möglich ist,
• die Höhenentwicklung zur umliegenden Bebauung

Vor Eintritt in ein Bauleitplanverfahren muss mit dem Grundstückseigentümer (wie bei allen anderen solchen Fällen – sprich Bauleitplanung für private Bauherrschaften) sowohl eine Vereinbarung zur vollständigen Übernahme aller anfallenden Planungskosten (Bebauungsplan/Erschließungsplanung/evtl. erforderliche Fachplaner) als auch über die sog. „Folgekosten“ abgeschlossen werden.
Die Übernahme der Planungskosten durch die Bauherrschaft wird seit 2008 vereinbart. Der Abschluss von Folgekostenvereinbarungen ist seit 2011 rechtlich möglich und wird seither praktiziert.
Die Folgekosten betragen für Bauleitplanungen mit Aufstellungsbeschluss ab dem 01.01.2021 3.847 € je Wohneinheit (Gemeinderatsbeschluss vom 08.09.2020).

Außerdem muss die Übernahme aller anfallenden Erschließungskosten durch die Bauherrschaft vertraglich vereinbart werden.

Das dem Aufstellungsbeschluss folgende Bauleitplanverfahren kann erst in die Wege geleitet werden, wenn alle o. g. Vereinbarungen rechtsgültig unterzeichnet sind!

Wie vom Bauausschuss empfohlen beschloss der Gemeinderat einstimmig aufgrund der Ausführungen der Verwaltung das gemeindliche Einvernehmen zu versagen. Das Landratsamt wird gebeten aufzuzeigen, ob und welche bauleitplanerischen Möglichkeiten bestehen, damit das Bauvorhaben genehmigungsfähig ist.

3. 1. Änderung des Bebauungsplans „R 8, Helling“; Aussprache und Beschlussfassung zu den eingegangenen Stellungnahmen und evtl. Bürgereinwendungen – Satzungsbeschluss

Hier wurde mit der Planfassung vom 03.03.2022, der dazugehörigen Begründung und dem Gutachten für die Niederschlagswasserentsorgung der zweite Verfahrensschritt durchgeführt. Das Wasserwirtschaftsamt hat das Gutachten zur Niederschlagswasserentsorgung anerkannt.
Weder von den Bürgern noch von den beteiligten Behörden und Trägern öffentlicher Belange wurden Einwände erhoben.
Die untere Immissionsschutzbehörde im Landratsamt Erding hat gebeten in die Begründung zum Bebauungsplan einen Hinweis aufzunehmen, das bei der Installation von Luft-Wärmepumpen auf die öffentlich-rechtlichen Vorschriften einzuhalten sind. Insbesondere ist auf den Einbau lärmarmer Geräte zu achten.
Der Gemeinderat stimmt der Übernahme dieses Hinweises in die Begründung zu;
15 : 0 angenommen. Eine Planänderung ist dadurch nicht veranlasst.

Der Gemeinderat beschloss mit 14 : 0 Stimmen die 1. Änderung des Bebauungsplanes Helling in der Planfassung vom 03.03.2022 und die dazugehörige Begründung als Satzung.

Der Satzungsbeschluss wird zu gegebener Zeit separat bekannt gemacht.

4. Aussprache und Beschlussfassung zum Antrag auf Einleitung eines Bauleitplanverfahrens für die Grundstücke Fl.-Nrn. 2538 und 2539, Gemarkung Maria Thalheim, westlich von Unterbierbach

Der Antrag der beteiligten Grundstückseigentümer wurde verlesen. Der Planentwurf wurde dem Gemeinderat vorgestellt. Es handelt sich um eine Erweiterung der Ortschaft Unterbierbach westlich der Gemeindeverbindungsstraße Bierbach-Loodermoos (sog. „Mitterweg“) mit vier Häusern.

Die Angelegenheit wurde intensiv beraten.
Die Verwaltung verwies auf das verbindliche Ziel 3.2 „Innenentwicklung vor Außenentwicklung“ nach dem gültigen Landesentwicklungsprogramm. Hier gilt folgender Grundsatz:
„Um die Innenentwicklung zu stärken, müssen vorhandene und für eine bauliche Nutzung geeignete Flächenpotenziale in den Siedlungsgebieten, z.B. Baulandreserven, Brachflächen und leerstehende Bausubstanz, sowie Möglichkeiten zur Nachverdichtung vorrangig genutzt werden.“

Um diesem Grundsatz Rechnung zu tragen beschloss der Gemeinderat mit 13 : 0 Stimmen (ein Mitglied des Gemeinderates war wegen persönlicher Beteiligung von Beratung und Beschlussfassung ausgeschlossen) mit dem Landratsamt zu klären, was baurechtlich auf den innenliegenden Grundstücken im Sinne der Antragsteller realisiert werden kann.

Die Anfrage wurde bis zur Klärung dieser Fragestellung zurückgestellt.


5. Aussprache über die Ergebnisse der Bürgerversammlungen; Beschlussfassung über Anträge und Empfehlungen aus den Bürgerversammlungen

Insgesamt haben an den drei Bürgerversammlungen 2022 235 Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Fraunberg teilgenommen. Das zeigt, dass es die richtige Entscheidung war, die Bürgerversammlungen wieder in Präsenz und für die drei Teilbereiche separat abzuhalten.

Fraunberg, Mittwoch, 20.04.2022, im Gasthaus Stulberger in Fraunberg
Beginn: 19.45 Uhr
Ende: 22.15 Uhr
Teilnehmer: 70 Bürgerinnen und Bürger

Reichenkirchen, Donnerstag, 21.04.2022, im Gasthaus Rauch in Grucking
Beginn: 19.45 Uhr
Ende: 22.05 Uhr
Teilnehmer: 65 Bürgerinnen und Bürger

Maria Thalheim, Donnerstag, 28.04.2022, im Gasthaus Straßer in Oberbierbach
Beginn: 19.45Uhr
Ende: 22.15 Uhr
Teilnehmer: 100 Bürgerinnen und Bürger

Themen waren der Hochwasserschutz an den Gräben und vor allem der Strogen, der Schutz vor Starkregen, der Anschluss an den Abwasserzweckverband Erding Moos und die Nordumfahrung.

Der Gemeinderat beschloss wegen der Hochwasserproblematik und dem Thema Strogen (Gewässer 2. Ordnung) und Gräben (Gewässer 3. Ordnung) räumen einen Vertreter des Wasserwirtschaftsamtes und evtl. auch des Landwirtschaftsamtes zu einer der nächsten Sitzungen einzuladen.

6. Gemeindeentwicklung; Informationen und Sachstandsberichte zu den laufenden Projekten und neuen Planungen

Offizielle Einweihung Dorfplatz/Kirchplatz Reichenkirchen
Die Veranstaltung zur offiziellen Einweihung Dorfplatz/Kirchplatz Reichenkirchen findet am Sonntag, 03.07.2022 statt. Auftakt ist ein Festgottesdient um 10.00 Uhr. Anschließend findet ein feierliches Abschlussprogramm statt.

7. Verschiedene Anfragen und Informationen

a) Breitbandausbau
Auf einer der nächsten Sitzungen werden die Fa. I-KT aus Regensburg und das Vermessungsamt das neue kombinierte Förderprogramm von Bund und Freistaat und die sich daraus für die Gemeinde Fraunberg ergebenden Möglichkeiten vorstellen.

b) Altbestand Kinderhaus
In der Sitzung am 21.06.2022 wird Architekt Hajek seine Wirtschaftlichkeitsberechnung zu den Alternativen Sanierung oder Abriss und Neubau des Altbestandes im Kinderhaus Fraunberg vorstellen.

c) Workshop/Planungstag des Gemeinderates
Der Workshop/Planungstag sollte noch vor der Sommerpause stattfinden. Ins Auge gefasst ist Samstag, 09.07.2022 von 09.00 Uhr bis 14.00 Uhr/15.00 Uhr.

d) Maßnahmen Friedhof Maria Thalheim
Die Errichtung der Urnengräber wurde beim Auftragnehmer immer wieder angemahnt. Wegen personeller Engpässe konnten die Arbeiten noch nicht erledigt werden. Dasselbe gilt für das Anlegen der Parkplätze.
Auch diese Lieferung der Straßenlampen für den Weg von Maria Thalheim zum Friedhof lässt auf sich warten.

e) Straßennamensschild für die Straße von der Hauptstraße in Reichenkirchen nach Lohkirchen
Die sog. „Lohkirchner Straße“ in Reichenkirchen ist nicht mit einem Straßennamensschild gekennzeichnet.
Die Verwaltung wird überprüfen, ob hier vor dem Installieren des Straßennamensschildes noch ein Beschluss für die entsprechende Straßenbezeichnung erforderlich ist.

f) Beleuchtung des Treppenabgangs zu den Vereinsräumen im Gemeindezentrum
Die Verwaltung wird daran erinnert, dass die Beleuchtung noch nicht installiert ist, was aber wegen der erheblichen Unfallgefahr dringend notwendig wäre.

g) Wärmeversorgung des neuen Gewerbegebietes in Pillkofen
Im Rahmen der Aufstellung des Bebauungsplanes für das neue Gewerbegebiet wird auch die Wärmeversorgung mit regenerativen Energien ein großes Thema sein.

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02. April 2022

Fraunberg - Gut besucht war die Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Fraunberg – bereits zum 3ten Mal fand diese im Bürgersaal des Gemeindezentrums statt.
1. Vorstand Georg Atzberger begrüßte alle anwesenden Gäste und Mitglieder zur jährlichen Generalversammlung. Ein besonderer Gruß ging an unseren 1. Bürgermeister Hans Wiesmaier und Kreisbrandinspektor Andreas Pröschkowitz.
Mit einer Gedenkminute wurde zu Beginn der Veranstaltung an den im letzten Jahr verstorbenen Ehrenvorstand Helmut Haider gedacht.
Aufgrund der Coronapandemie fielen die Aktivitäten des Vereins im Jahr 2021 geringer aus als üblich. Zu den Höhepunkten gehörten das Dorffest ToGo am 04.07.2021, bei dem Speisen am Gemeindezentrum zum Mitnehmen angeboten wurden und das Kirchenpatrozinium am 09.05.2021.
Georg Atzberger gab auch schon die ersten Ausblicke auf das kommende 150-jährige Vereinsjubiläum vom 17.05 bis 21.05.2023.
Als erstes wurde an Bürgermeister Wiesmaier der Wunsch herangetragen, die Schirmherrschaft bei diesem Fest zu übernehmen. Er zeigte sich geehrt und bekräftigte seine Zustimmung mit den Worten: „I do my very best“.
In den Festausschuss wurden folgende Personen gewählt.
Andreas Neumaier, Albert Daschinger, Raphael Hackl jun., Thomas Daschinger, Tobias Ott, Hubert Pfanzelt, Markus Nettinger, Günther Eschbaumer, Georg Atzberger, Maria Käsmaier, Kai und Cecile von Fraunberg.

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Festausschuss 150 Jahrfeier
v.l.n.r.: Andreas Neumaier, Schirmherr Hans Wiesmaier, Albert Daschinger, Raphael Hackl,
Thomas Daschinger, Tobias Ott, Hubert Pfanzelt, Markus Nettinger, Günther Eschbaumer, Georg Atzberger, nicht auf dem Bild: Maria Käsmaier, Kai und Cecile von Fraunberg

Im Anschluss erläuterte Georg Atzberger den Anwesenden das vorläufige Konzept des 150- jährigen Vereinsjubiläums.
- Am Mittwoch, 17.05., beginnt das Fest mit einem Bieranstich und einem Watt- oder Schafkopfturnier.
- Am 18.05, Christi Himmelfahrt, ist eine Vatertagsfeier mit bayrischer Unterhaltung geplant.
- Am Freitag, 19.05., findet der Altennachmittag des Landkreises Erding für die Region Fraunberg statt, abends gibt es ein Weinfest mit der Partyband Grove Garage.
- Am Samstag, 20.05., findet ein Kabarettabend mit dem Witzweltmeister Fonse Doppelhammer statt.
- Am Sonntag, 21.05., beginnt der eigentliche Festtag des Gründungsfestes mit einem Festgottesdienst. Zur Feier werden die umliegenden Vereine mit ihren Fahnenabordnungen eingeladen.

Einen Ausblick über den Kassenstand gab Andreas Neumaier, der leider über ein kleines Minus berichtete das Corona geschuldet war. Nichtsdestotrotz sind die Finanzen der Freiwilligen Feuerwehr Fraunberg geordnet.

Kommandant Thomas Daschinger berichtete über die Einsätze, Übungen und sonstigen Aktionen im vergangenen Jahr. Einsatzschwerpunkte waren ein Verkehrsunfall mit PKW in der Nähe von Hainthal und das Unwetter im August mit zahlreichen Gebäuden unter Wasser.
Daschinger erläuterte die schwierige Situation unter Coronabedingungen,
da in Kleingruppen mit max. 10 Personen geübt wurde und Gruppenführersitzungen online abgehalten wurden. Hocherfreut war er über drei Jugendfeuerwehrler die in den aktiven Dienst übergenommen wurden. Er bedankte sich bei allen Aktiven für die Bereitschaft während dieser besonderen Zeit. Ein großer Dank galt dem Jungendwart Tobias Ott und Albert Daschinger, die sieben Jugendliche für die Jugendfeuerwehr gewinnen konnten.

Bürgermeister Hans Wiesmaier zeigte sich erfreut Bürgermeister einer Gemeinde mit einem funktionierenden Feuerwehrwesen zu sein. Beeindruckt aufgrund der aussagekräftigen Zahlen und Fakten über das vergangene Jahr, bedankte er sich bei den Kommandanten Thomas Daschinger und Andreas Neumaier.
Dem 1. Vorstand Georg Atzberger und seinem Festausschuss dankte er und wünschte für die 150 Jahrfeier der „ältesten Selbsthilfeeinrichtung der Gemeinde Fraunbergs“, der Feuerwehr Fraunberg, viel Erfolg.

Schließlich standen noch Beförderungen und Ehrungen an:

Beförderung zur/zum

Feuerwehrfrau / mann
Eschbaumer Rebecca
Lechner Stefan
Drexler Maximilian

Oberfeuerwehrmann
Meßner Stefan
Daschinger Johannes
Fischer Moritz
Wagner Johannes

Ehrung für

20-jährige Dienstzeit
Käsmaier Christof
Hackl Raphael

25-jährige Dienstzeit
Atzberger Georg
Hattensperger Markus
Graser Markus

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Beförderungen und Ehrungen
v.l.n.r.: 1. Kommandant Thomas Daschinger, 25 Jahre aktiv Markus Graser, Feuerwehrmann Maximilian Drexler, 25 Jahre aktiv Markus Hattensperger, Oberfeuerwehrmann Johannes Daschinger, 20 Jahre aktiv Raphael Hackl, Oberfeuerwehrmann Moritz Fischer, Kreisbrandinspektor Andreas Pröschkowitz, Oberfeuerwehrmann Johannes Wagner, Bürgermeister Hans Wiesmaier, Feuerwehrfrau Rebecca Eschbaumer, 25 Jahre aktiv 1. Vorstand Georg Atzberger, 2. Kommandant Andreas Neumaier

Bürgermeister Hans Wiesmaier sowie Kommandanten und Vorstandschaft gratulierten recht herzlich.
Text und Fotos: R.H. jun. und Nettinger Markus

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