- Bürgerkommune Fraunberg -

25. September 2018

Fraunberg – Die Baumaßnahme „Ortsmitte Fraunberg“ geht in die nächste Stufe. Für einen offiziellen Startschuss lud Bürgermeister Hans Wiesmaier auf die Grünfläche beim Maibaum zu einem symbolischen Spatenstich. Mit dabei waren die langjährigen Partner der Gemeindeentwicklung Fraunberg, Baudirektor Fritz Hampel vom Amt für Ländliche Entwicklung und Architekt Jakob Oberpriller. Weiterhin 2. Bürgermeister Hans Rasthofer, 3. Bürgermeisterin Anni Gfirtner, die Gemeinderäte, die ausführende Baufirma Brandl Tiefbau, beteiligte Vereinsvorstände sowie die umliegenden Nachbarn.

Der Bürgermeister lobte in seiner Rede den Gemeinderat, der diese Maßnahme voll unterstützt und so an einer sinnvollen Gestaltung der Innenentwicklung festhält. Er nannte es eine Herausforderung, den Durchgangsverkehr und die Ortsmitte in Übereinstimmung zu bringen. In diesem Zusammenhang war er sehr erfreut darüber, dass es in Fraunberg gelungen ist, auf einer Staatsstraße eine Tempo-30-Zone genehmigt zu bekommen.
Bürgermeister Hans Wiesmaier zeigte sich weiterhin sehr erfreut darüber, von vielen Seiten Unterstützung zu erhalten.

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Foto: R.H.

Besonders erwähnte er hier den Freistaat Bayern mit seinem Amt für Ländliche Entwicklung, welches in Fraunberg den Gemeindeentwicklungsprozess von Anfang an mit fachlicher, planerischer und finanzieller Unterstützung begleitet.
Die in der nächsten Zeit durch die Baumaßnahmen eingeschränkten Nachbarn bat er um Verständnis. Die Fraunberger Bürgerschaft forderte er dazu auf, auch während der Baumaßnahmen die Regionalität zu wahren und das Bäckereigeschäft in der Ortsmitte zu nutzen. Von den fleißigen Mitgliedern des Gartenbauvereins um Vorstand Traudl Fischer erhoffte er sich weiterhin Unterstützung bei der Pflege der Anlagen.

Baudirektor Fritz Hampel vom Amt für Ländliche Entwicklung bezeichnete Fraunberg als eine starke und engagierte Gemeinde. Er erinnerte an die zahlreichen Auszeichnungen, welche die Kommune für ihren strikten Weg in der Gemeindeentwicklung bereits erhalten hat und war sich sicher, dass sich die Neugestaltung des Dorfplatzes ebenso in die Reihe der erfolgreichen Projekte einfügen werde.

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Foto: R.H.

Hampel sah alles auf einem guten Weg und erinnerte an die gute Zusammenarbeit seiner Behörde mit der Gemeinde Fraunberg seit den 60er Jahren (damals Flurbereinigungsamt). Er prognostizierte, die Maßnahme zeitgerecht zum Abschluss bringen zu können und ca. im Juni 2019 die neue Dorfmitte Fraunberg einweihen zu können.

Architekt Jakob Oberpriller sprach von der Bedeutung einer aktiven Ortsmitte als zentralen Aufenthalts- und Lebensbereich. Den ersten Baustein hierzu sah er im bereits existierenden Gemeindezentrum und den zweiten Baustein in der Platzgestaltung und der Zurückgewinnung eines Dorfplatzes.

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Foto: R.H.

„Ich hoffe, dass der Dorfplatz einmal genauso angenommen wird, wie das Gemeindezentrum“, rief er den anwesenden Gästen zu und stellte Fraunberg als Musterbeispiel der Innenentwicklung heraus. Er dankte allen Gemeindeverantwortlichen um Bürgermeister Hans Wiesmaier für die gute Zusammenarbeit und erwähnte hierbei besonders 3. Bürgermeisterin Anni Gfirtner, die er eine „Seele des Gemeindeentwicklungsprozess“ nannte.

Aktuelle Informationen zu den erforderlichen Verkehrslenkungen sind auf der Homepage der Gemeinde Fraunberg www.fraunberg.de hinterlegt. Text: R.H.

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Foto: R.H.
v.l.n.r.: Bäckermeister Hans Sellmaier, Gemeinderat Karl-Heinz Reingruber, Wolfgang Zürner (Fa. Brandl), Architekt Jakob Oberpriller, Baudirektor Fritz Hampel, Firmenchef Robert Brandl, Bürgermeister Hans Wiesmaier, Vorstand des Krieger- und Soldatenverein Fraunberg, Alfons Huber, 3. Bürgermeisterin Anni Gfirtner, Gemeinderat Simon Selmeier, Gemeinderätin und Vorsitzende des Gartenbauvereins Fraunberg, Traudl Fischer, Gemeinderat Josef Stulberger, 2. Bürgermeister Hans Rasthofer

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Foto: R.H.