- Bürgerkommune Fraunberg -

15. Januar 2023

Fraunberg / Gemeindezentrum – Da sich Bürgermeister Hans Wiesmaier derzeit im Krankenstand befindet, musste 2. Bürgermeister Hans Rasthofer beim diesjährigen Neujahrsemfang der Gemeinde Fraunberg die Regie übernehmen. Große Erleichterung war aber zu spüren, als Rasthofer die anwesende Ehegattin unseres Gemeindeoberhauptes, Brigitte Wiesmaier zitierte und berichten konnte, dass er liebe Grüße ausrichten lässt und schon wieder auf dem Wege der Genesung sei. Von dieser Stelle aus übermittelte 2. Bürgermeister Hans Rasthofer die besten Genesungswünsche an unseren Bürgermeister, auch im Namen aller anwesenden Gäste, die den Gruß mit viel Beifall quittierten.

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Besondere Grüße gingen an Ulrike Scharf, Bayerische Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales, die von Rasthofer als „unsere Heimatministerin“ tituliert wurde. Weiterhin begrüßte er besonders die neue Kreisheimatpflegerin des Landkreises Erding, Sandra Angermaier, die ebenso wie Scharf für ein Grußwort vorgesehen war.
Als Vertreter der Geistlichkeit wurden begrüßt Dieter von Fraunberg als evangelischer Pastor und Diakon Christian Pastötter, der aus gesundheitlichen Gründen nicht anwesend sein konnte. Auch für ihn wurden die besten Segens- und Genesungswünsche ausgesprochen, die ebenfalls vom Publikum mit viel Beifall quittiert wurden. Eine große Freude bereitete es Rasthofer, dass 3. Bürgermeisterin Anni Gfirtner und der vollzählige Gemeinderat anwesend waren. Ein weiterer besonderer Gruß ging an die Kulturpreisträger des Landkreises Erding, Herdana und Dieter von Fraunberg, die Bürgermedaillenträger Johann Ertl und Franz Baumgartner sowie an alle Preisträger „Der Fraunberger“. Die Leiterinnen unserer Bildungseinrichtungen Kinderhaus und Grundschule, Anita Steinbichler und Gisela Leitsch, waren mit den jeweiligen Vorsitzenden der Elternbeiräte anwesend. Rasthofer legte Wert darauf, jeden einzelnen Vorsitzenden eines Gemeindevereins zu grüßen und ihn beim Namen zu nennen. Der Bauernstand war durch den neu gegründeten BBV Ortsverband Fraunberg, Vorstand Andreas Drexlmaier und durch die Ortsbäuerin Angelika Wenhart vertreten. Ein besonderer Gruß ging auch an Kathrin Wiesmaier als Pfarrverbandsratsvorsitzende, alle Vorsitzenden der fünf Pfarrgemeinden und die fünf Kirchenpfleger der Pfarreien unseres Gemeindegebietes. Nicht zuletzt richtete sich unser stellvertretender Bürgermeister an die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen unserer Verwaltung und des Bauhofes, an der Spitze Verwaltungsleiter Friedhelm Eugel, denen er für ihren großartigen Einsatz dankte.

Staatsministerin Ulrike Scharf ging in ihrem Grußwort auf die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements ein. Sie machte deutlich, dass sie trotz eines engen Terminkalenders gerne dieser Einladung gefolgt sei um an einem „Neujahrsempfang dahoam“ teilzunehmen. Im Hinblick auf die anwesenden Gäste traf sie die Aussage: „Hier wird deutlich was eine funktionierende Gemeinde ausmacht. Es braucht Viele die weit mehr tun als dass was ihre Pflicht ist“.

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Scharf dankte allen Ehrenamtlichen der Gemeinde und bescheinigte ihnen, dass sie durch ihr Engagement Hoffnung machen. Im Hinblick auf die Vorkommnisse und Krawalle der Silvesternacht in Berlin, dankte sie besonders den Freiwilligen Feuerwehren, die „hoffentlich nie solche Zustände erleben müssen“. „Das passiert, wenn Grenzen, Pflichten und Rechte nicht klar definiert sind“, richtete sie ihre Kritik Richtung Berlin und verwies gleichzeitig darauf, dass Bayern das Bundesland mit der niedrigsten Kriminalitätsrate sei.
In einem kurzen Rückblick gedachte sie unserer Gemeinde verbundenen Menschen, die geistigen aber auch emotionalen Kompass vorgegeben haben und den Zusammenhalt förderten - die erst kürzlich verstorbenen Sepp Lanzinger und Hans Zehetmair.
Hinsichtlich des nun nach zwei Corona-Jahren wieder stattfindenden Neujahrsempfanges appellierte sie an die Anwesenden sich wieder in Gemeinschaft zu begeben und sich im Gegensatz zu den Verschwörungstheoretikern für unsere Demokratie einzusetzen. „Gemeinschaft wird lebendig, wo Begegnungen möglich sind“, konstatierte Scharf und bekannte sich dazu in der Heimat verwurzelt zu sein und in der Gemeinde Fraunberg leben zu können.

Die neue Kreisheimatpflegerin des Landkreises Erding, Sandra Angermaier, widmete sich in Ihrem beherzten Grußwort dem Begriff Heimat. „Heimat ist wie die Liebe eines der großartigen Geschenke Gottes. Sie verbindet und stiftet Identität“, bekräftigte Angermaier.
An vielen Beispielen unserer näheren Umgebung der Erdinger Landschaft, des Brauchtums, der Kirchen, Feste und Traditionen, machte sie deutlich, wie schön es ist, Heimat erleben zu dürfen und wie wichtig es ist, unsere Heimat zu bewahren.

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Sie wünschte allen Anwesenden dazu in der Lage zu sein, unsere nähere Heimat neu entdecken zu können.
„Heimat ist das schönste was der Mensch haben kann“, resümierte sie und verwies auf die aktuellen Katastrophen, die es so vielen unschuldigen Menschen unmöglich machen, dieses Gefühl zu erleben.

Das Gemeindeorchester Fraunberg sorgte mit vollständiger Besetzung für den musikalischen Rahmen.

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Mit den Legenden Op. 59 Nr.1 von Antonín Leopold Dvořák eröffnete es den Abend. Zwischendurch erklangen die Ouvertüre der Nussknacker Suite und die Nummer 2 von Peter Tschaikowsky sowie Edward Elgar‘s Salut d'Amour. Den feierlichen Abschluss bildete wie jedes Jahr die Bayernhymne, die unter Orchesterbegleitung gemeinsam gesungen wurde.
Text und Fotos: R.H.

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