- Bürgerkommune Fraunberg -

23. Oktober 2023

Gemeindeverwaltung – Jedes Jahr besuchen die Schülerinnen und Schüler unserer 4. Grundschulkassen die Gemeindeverwaltung. Das Unterrichtsfach HSU (Heimat- und Sachkunde) sieht vor, dass sie sich über den Aufbau und die Aufgaben dieser kommunalen Behörde informieren. Die 4b aus Maria Thalheim mit HSU-Lehrerin Johanna Stammwitz machte den Anfang, die 4a aus Reichenkirchen mit Klassenleiterin Melanie Scheiner ist nach den Herbstferien an der Reihe.

Empfangen werden sie traditionsgemäß von Bürgermeister Hans Wiesmaier, der sie auch durch die einzelnen Abteilungen begleitet.

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Dabei erfahren sie wie zum Beispiel das Amtsblatt redaktionell aufbereitet wird, der Terminkalender des Bürgermeisters geführt oder der jährliche Gemeindekalender erstellt wird.

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Die Klasse 4a aus Reichenkirchen

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Die Klasse 4b aus Maria Thalheim
Verwaltungsangestellte Stefanie Schneider: „Hier wird das Amtsblatt zusammengestellt“

In allen Abteilungen ist der PC das Hauptarbeitsgerät und hilft beim Dokumentieren, Recherchieren und dem Bedienen von erforderlichen Hilfsgeräten wie z.B. Fingerabdruckscanner oder Dokumentendrucker.

Nach einer der Schülerinnen, Emilia, wurde als junge Bürgerin der Gemeinde Fraunberg im System „Meldeamt“ recherchiert. Dies war möglich, da ihr Einverständnis und das ihrer in der Gemeindeverwaltung tätigen Mutter vorhanden waren. Nur über Lehrerin Johanna Stammwitz konnte nichts gefunden werden, kein Wunder, sie ist ja auch in Erding wohnhaft.

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Verwaltungsangestellte Ursula Fischbeck zeigt die alten Standesamtsbücher der Vorgängergemeinden

Die Kinder hatten bereits im Vorfeld Unterricht zu diesem Thema. Sie beeindruckten durch ihr mitgebrachtes Wissen und konnten sicher verschiedene Gemeindesteuern benennen. Lediglich die zugehörigen Summen waren nicht geläufig.

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Kämmerer Hermann Hofer beeindruckte mit Zahlen zum Schulbus

Kein Wunder, welcher Schüler möchte sich schon ausmalen, dass der Betrieb des Schulbusses jährlich 146.000 Euro verschlingt.

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Verwaltungsangestellte Irmgard Müller erläuterte die Grundsteuern A und B

Im Büro des Verwaltungsleiters wurde anhand verschiedener Pläne das Prozedere bei den Baugenehmigungen erklärt.

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Verwaltungsleiter Friedhelm Eugel bespricht verschiedene Arten der planerischen Darstellung

Aktuelle Geschäftsvorgänge wie die Umstellung und den Anschluss an die Kläranlage AZV kamen ebenfalls zur Sprache.

Bürgermeister Hans Wiesmaier konnte in seinem Büro mit dem Goldenen Buch der Gemeinde Fraunberg beeindrucken.

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Beeindruckend: Das Goldene Buch der Gemeinde Fraunberg

Hochrangige Persönlichkeiten, von dem bayerischen Ministerpräsident Günther Beckstein bis Kardinal Joseph Ratzinger, dem späteren Papst Benedikt der XIV., haben hier ihre Grußworte niedergeschrieben.

Den Abschluss der Erkundungsfahrt in die Herzkammer der Gemeinde bildete eine besondere „Jugendgemeinderatssitzung“ im Sitzungssaal.
Der Bürgermeister begrüßte die jungen „Gemeinderäte“ wie im Original und eröffnete die Diskussionsrunde.
„Was ist für Sie das Besondere daran Bürgermeister zu sein?“, wollte Amely wissen und Antonia fragte gar nach, ob der Bürgermeister noch einen zweiten Job hat. Aber auch persönliche Fragen kamen zur Sprache und Miriam erkundigte sich nach Geschwistern des Gemeindeoberhauptes, Vivien wollte wissen, warum er Bürgermeister werden wollte und Jonas fragte, ob er viel unterwegs sei. Sophia erkundigte sich nach den Mitarbeitern, Franziska fragte, ob es stressig ist, Bürgermeister zu sein und Emilia ließ sich erklären, wie sein Weg bis ins Bürgermeisteramt verlaufen ist. Der Fragenkatalog war breit gefächert und beinhaltete vor Allem, Wissenswertes zur Person Bürgermeister. „Welcher Partei gehören Sie an?“ (Somaya), „Wie lange sind Sie schon Bürgermeister“ (Luis), „Wie viele Termine haben Sie?“ (Poyraz) und „Wie lange wird man zum Bürgermeister gewählt?“ (Timur), rundete die Fragestunde ab. Schließlich wollte Tabea noch wissen, wie viel das neue Rathaus gekostet hat. Die Summe 3,4 Millionen war dann doch zu beeindruckend für unsere jungen Wissenssuchenden. Ihnen wurde jedoch noch Gelegenheit gegeben, ihre vielfältigen Eindrücke zusammen mit der obligatorischen kurz vor der Heimfahrt eingenommenen und auch redlich verdienten Brotzeit zu verdauen.

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Wissbegierig und aufmerksam: Die Schüler und Schülerinnen der Grundschule Fraunberg
Text und Foto: R.H.

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