Hubertuskapelle Hofkapelle Hinterbaumberg Pfarrkirche St. Georg Riding Pfarrkirche St. Florian Lourdeskapelle Feldkapelle Filialkirche St. Martin Kapelle Kemoding Pfarrkirche St. Stephanus Filialkirche St. Martin Hofkapelle Filialkirche St. Vitus Dafinger Wegkapelle Pfarrkirche St. Michael Kriegerdedächtniskapelle Filialkirche St. Sebastian Halbingerkapelle Schloss Fraunberg Wallfahrtskirche Brunnenhaus Klausenkapelle Friedhofskapelle Marienkapelle

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Dieses Video ist gegen eine Schutzgebühr von 5.- € in der Gemeindekanzlei auf CD-ROM erhältlich!

Ehrenbürger der Gemeinde Fraunberg

 
Lambert Bart sen., Kemoding, 1996 (verstorben 2012)
Anton Hornung, Pfarrer von Maria Thalheim, 1987 (verstorben 2010)




Bürgermedaillenträger

 
Franz Benno Baumgartner, Großstürzlham, 2008
Josef Kriechbaumer, Pfarrer, Reichenkirchen, 2006
Rupert Pfeilstetter, Grucking, 2002
Johann Ertl sen., Großhündlbach, 1997
Josef Lanzinger sen., Grucking, 1997
Franz Xaver Rasthofer, Hinterbaumberg, 1997 (verstorben 2018)
Josef Reitmaier, Maria Thalheim, 1997 (verstorben 2018)
Lambert Bart sen., Kemoding, 1996 (verstorben 2012)
Anton Hornung, Pfarrer, Maria Thalheim, 1987 (verstorben 2010)
Anton Lechner sen., Riding, 1984
Georg Wiesmaier, Großhündlbach, 1984 (verstorben 1999)




Kulturpreisträger des Landkreises Erding

 
Monika Gruber, Tittenkofen, 2009
Eigentümergemeinschaft Schloss Fraunberg, 2001
Alfred Pichlmaier, Fraunberg/Sandberg, 1998
Geschwister Haindl, Grucking, 1997
Wolfgang Johannes Bekh, Rappoltskirchen, 1987 (verstorben 2010)




Kommunale Verdienstmedaille in Bronze

 
Johann Wiesmaier, Großhündlbach, 2011
Franz Benno Baumgartner, Großstürzlham, 2004
Lambert Bart sen., Kemoding, 1984 (verstorben 2012)




Kommunale Dankurkunde

 
Anna Gfirtner, Oberbierbach, 2015
Raphael Hackl, Fraunberg, 2015
Heinrich Haider, Fraunberg, 2015
Martin Haindl, Lohkirchen, 2015
Sebastian Haindl jun., Grucking, 2015
Dr. Johann Lex, Unterbierbach, 2015
Josef Blumoser, Riding, 2011
Karl Heinz Reingruber, Riding, 2009
Bernd Grabert, Maria Thalheim, 2003
Franz Xaver Hintermaier, Reichenkirchen, 2003 (verstorben 2003)
Franz Xaver Angermaier, Fraunberg, 1996
Rupert Pfeilstetter, Grucking, 1996
Anton Wenhart, Reichenkirchen, 1996, (verstorben 2004)
Franz Benno Baumgartner, Großstürzlham, 1993
Josef Reitmaier, Maria Thalheim, 1990 (verstorben 2018)
Josef Schäffler, Tittenkofen, 1987, (verstorben 1999)
Johann Ertl sen., Großhündlbach, 1987
Franz Xaver Rasthofer, Hinterbaumberg, 1986 (verstorben 2018)
Josef Lanzinger, Grucking, 1985, (verstorben 1994)
Alois Bauer sen., Hinterbaumberg, 1984, (verstorben 1984)
Josef Lanzinger sen., Grucking, 1984
Franz Füssl, Fraunberg, 1983, (verstorben 1986)
Stefan Grün, Maria Thalheim, 1983, (verstorben 1986)
Anton Lechner sen., Riding, 1982
Georg Wiesmaier, Großhündlbach, 1981, (verstorben 1999)
Lambert Bart sen., Kemoding, 1979 (verstorben 2012)
Georg Brielmaier, Grucking, 1978, (verstorben 1993)




Der Fraunberger

Mit dem Preis „Der Fraunberger“, will die Gemeinde Fraunberg engagierte Bürger ehren, die durch Geburt, Leben oder Wirken mit der Gemeinde verbunden sind und sich darüber hinaus zum Wohle der Gemeinde verdient gemacht haben.
Der Preis wurde erstmalig im Jahre 2000 vergeben und ist mit einer finanziellen Zuwendung von 250.- Euro verbunden.

pdf Richtlinien über die Verleihung des Preises "Der Fraunberger">>

Unsere Preisträger Erhalten für...
2017  
Projektgruppe
Chronik Fraunberg
Engagement für die Erstellung der Ortschronik Fraunberg
Hackl Raphael sen.;
Fraunberg
Außerordentliches Engagement für die Gemeinde Fraunberg
2015  
Orchesterverein
Fraunberg
Für die Bereicherung der Kultur in der Gemeinde Fraunberg
Karolina Maier,
Großhündlbach
Für den aufopferungsvollen Umgang mit Kindern im Zusammenhang mit der Schülerbeförderung
2013  
Elternbeirat des
Kinderhauses
St Florian Fraunberg
Für das vorbildliche Engagement um die Opfer der Flutkatastrophe des Jahres 2013
Anton Maier
Lohkirchen
Für seine außergewöhnliche Aktivität als Kirchenver-waltungsmitglied und Kirchenpfleger von St. Michael Reichenkirchen
2011  
Pfarrer Sebastian Feckl, Maria Thalheim
(verstorben 2014)
Für sein gesamtes Wirken in der Gemeinde Fraunberg
Jakob Bachmaier, Endham Für sein Engagement beim Bau des Schießstandes der Schützen Bierbach, dem Bau der Stockbahnen und der Renovierung der Wallfahrtskirche Maria Thalheim
2009  
Franz Obermaier, Bergham Für sein Engagement bei der FFW und Krieger- und Soldatenverein Maria Thalheim und seine Rolle als Mittler zwischen den Vereinen und der Gemeinde.
All:Stars, Reichenkirchen Für das musikalische Wirken weit über die Gemeindegrenzen hinaus.
2008  
Manuela Steck, Rappoltskirchen Für das weit über das übliche Maß hinausgehende Engagement, vor allem für die Jugend, in ihrer 17jährigen Tätigkeit als Gemeindereferentin.
Dr. Egon J. Lechner, Maria Thalheim Für sein Engagement als früherer Kommunalpolitiker, ehemaliger Lehrer von
Maria Thalheim und Jagdpächter.
2007  
Wolfgang Johannes Bekh, Rappoltskirchen
(verstorben 2012)
Für die außergewöhnlichen schriftstellerische Tätigkeit und für das erfolgreiche Bemühen zum Erhalt des ehemaligen Schulhauses in Rappoltskirchen.
2006  
Stulberger Ingrid und Peregrin, Maria Thalheim Verdienste um den gesellschaftlichen Mittelpunkt in Maria Thalheim
Fritsch Maria, Maria Thalheim 30 Jahre engagierte Grundschullehrerin in Maria Thalheim
2005  
Daschinger Georg, Furthmühle Engagement für die Realisierung Gemeinschaftsprojekt Fraunberg
Haider Helmut, sen., Fraunberg Engagement für die Realisierung Gemeinschaftsprojekt Fraunberg
2004  
Landjugend Reichenkirchen Für das kulturelle Engagement
Schrankl Lilo, Maria Thalheim Engagement bei Anlegung Marienwanderweg
2003
Chorgemeinschaft Reichenkirchen Für das kulturelle Engagement
Hess Patricia, Fraunberg Engagement für die Jugend
2002
Haindl Sebastian, sen., Grucking Für soziales, kirchliches und gemeindliches Engagement
2001
v. Fraunberg Herdana, Fraunberg Engagement zur Erhaltung Schloss Fraunberg
Scharf Josef,
Maria Thalheim
(verstorben 2016)
40 Jahre Winterdienst
2000
Lehner Michaela, Grafing Gemeindebücherei
Lachner Lidwina, Kleinthalheim Erstellung Chronik Maria Thalheim




Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland
Verdienstkreuz am Bande

 
Helga Egner, Maria Thalheim, 2013
Gisela Walther, Fraunberg, 1991, (verstorben 1994)
Hans-Jörg Walther, Fraunberg, 1991
Lambert Bart sen., Kemoding, 1982 (verstorben 2012)
Dr. Egon J. Lechner, Maria Thalheim, 1982
Georg Wiesmaier, Großhündlbach, 1976, (verstorben 1999)
Wolfgang Johannes Bekh, Rappoltskirchen, 1975 (verstorben 2010)
Josef Scharl, Oberbierbach, 1958, (verstorben 1973)




Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland
Verdienstmedaille

 
Maria Wimmer, Grucking, 2011
Josef Reitmaier, Maria Thalheim, 1983 (verstorben 2018)




Bayerischer Verdienstorden

 
Wolfgang Johannes Bekh, Rappoltskirchen, 1983 (verstorben 2010)




Ehrung für 30 Jahre im Bürgermeisteramt

 
Lambert Bart sen., Kemoding, 1990 (verstorben 2012)




Ehrung für 20 Jahre im Bürgermeisteramt

 
Hans Wiesmaier, Großhündlbach, 2016




Ehrung für 10 Jahre Kreisrat

 
Hans Wiesmaier, Großhündlbach, 2012
Karl Heinz Reingruber, Riding, 2000



Medaille für Verdienste um die Bayerische Justiz

 
Helga Egner, Maria Thalheim, 2015



Medaille für Verdienste um das Bayerische Finanzwesen in Bronze

 
Andreas Faltermaier, Kemoding, 2006



Kulturpreis des Deutschen Jagdschutz-Verbandes e.V.

 
Dr. Egon J. Lechner, Maria Thalheim, 1995




Ehrenzeichen von im Ehrenamt tätigen Frauen und Männern

 
Anna Grandinger, Fraunberg, 2009 (verstorben 2013)




Ehrenpreis des Sportbezirks Oberbayern (BLSV) /
45 Jahre Vereinsführung

 
Heinrich Haider, Fraunberg, 2011




Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten

 
Elisabeth Pfanzelt, Grafing, 2016 
Heinrich Haider, Fraunberg, 1998
Korbinian Huber, Grucking, 1998




Bayerische Rettungsmedaille

 
Karl-Heinz Otto, Fraunberg, 1999 (verstorben 2015)




Christophorus Medaille

 
Rosi Fischer, Fraunberg, 1999
Marianne Otto, Fraunberg, 1999




Pflegemedaille

 
Katharina Mayr, Kleinthalheim, 2009




Staatsmedaille in Silber
(Bayerisches Landwirtschaftsministerium)

 
 Johann Wiesmaier, Großhündlbach, 2017
Josef Lanzinger, Grucking, 2006




Landwirtschaftmedaille

 
Johann Bauer, Riding, 1975, (verstorben 1984)




Fassadenpreisträger

 
Gemeindezentrum Fraunberg, /  Gemeinde Fraunberg, Öffentliche Bauten, 2016
Aussegnungshalle Reichenkirchen, Katholische Kirchenstiftung Reichenkirchen /  Gemeinde Fraunberg, Öffentliche Bauten, 2014
Schlossanlage Fraunberg; Eigentümergemeinschaft Herdana von Fraunberg, Baudenkmal, 1995
Kleinbauernhaus in Angelsbruck, Pia Kipphardt, Baudenkmal, 1992
Gastwirtschaft in Fraunberg, Josef Stulberger, Neubau, 1989








Maria Thalheimpdf Wanderkarte Marienweg  >>
pdf Wegbeschreibung Marienweg>>

LIEBE BESUCHERINNEN UND BESUCHER VON MARIA THALHEIM, wir freuen uns, dass Sie den Weg hierher gefunden haben und möchten Sie ganz herzlich willkommen heißen und Sie in unserem Wallfahrtsort begrüßen. Wir möchten Sie einladen - vielleicht nach dem Besuch der Wallfahrtskirche - unseren Marienweg zu begehen. Der Weg möchte dreierlei für Sie sein: Einmal eine beschilderte Orientierungshilfe, damit Sie den Rundweg um Maria Thalheim nicht verfehlen und immer wieder zur Ortsmitte zurückfinden. Zum Zweiten soll der Marienweg Ihnen die Schönheiten und Reichtümer dieser eindrucksvollen Landschaft an der Grenze zwischen »Holzland« und »Moos« näher bringen. Letztlich soll Sie der Weg aber auch ein wenig zum Nachdenken, zur Meditation, anregen. Er soll Ihnen - als spiritueller Wanderweg - helfen, die spirituell-religiöse Kraft des Wallfahrtsortes Maria Thalheim ein Stück weit am eigenen Leib zu erfahren.

 

EIN SPIRITUELLER WANDERWEG

Wege haben ihre eigene Qualität, wenn man sich bewusst auf sie einlässt und sich von ihnen »tragen« und »führen« lässt. Der Weg verändert Standpunkte, zwingt zum Perspektivenwechsel, ist offen für Überraschungen und Neuigkeiten, bietet sich immer wieder anders dar, berührt Körper, Geist und Seele. Gehen Sie diesen Weg bewusst und langsam; Gehen Sie ihn als ganzer Mensch mit Leib und Seele. Legen Sie Ruhepausen ein. Geben Sie sich Zeit und Raum zur Anschauung. Gehen Sie hörend - schauend - spürend - staunend - fragend - dankend - betend...Sie werden reich beschenkt zur Mitte zurückkehren.

 EINE MEDITATIVE HANDREICHUNGFÜR EINE TEILSTRECKE

Vielleicht kommen Sie gerade aus der Wallfahrtskirche und stehen noch ganz unter dem Eindruck dieser heiteren Fröhlichkeit, welche diese Kirche mit ihrem barocken Glanz ausstrahlt? Wenn dem so ist, dann wäre das eine hervorragende Einstimmung für die kommende Wegstrecke, die wir gemeinsam mit Ihnen gehen möchten. Wir verlassen den Parkplatz in südliche Richtung und biegen nach ca. 200 m nach Westen ab. Am Friedhof vorbei wenden wir uns dann wieder südlich und beginnen den Berg hinauf zu schreiten. Der Friedhof ist ein Besuch wert. Bunte Blumen auf der Erde über den Toten. Buntheit und Leben als Zeichen der Hoffnung über den Tod hinaus. Hat der Tod wirklich das »letzte Wort«?Wir schauen aus dem Friedhof kommend nach Westen in die Weite des Erdinger Mooses hinaus. Erleben Sie Weite. Das tut den Augen und der Seele gut. Die Flugzeuge am Himmel, die auf dem nur einige Kilometer entfernten Flughafen landen mögen Fernweh auslösen!? Eine unbestimmte Sehnsucht mag uns hier heimsuchen. Ist diese Sehnsucht nach Westen, in das Licht, der Sonne entgegen und in die Weite nicht in Wirklichkeit die Sehnsucht des Menschen nach dem Verlorenen Paradies? Sehnsucht nach endgültiger Heimat!? Wir gehen weiter den Weg aufwärts; das kann für eine Weile mühsam sein; bleiben wir lieber häufiger stehen, und nehmen stehend und schauend die Weite in uns auf. Registrieren wir das vor uns liegende Kleinthalheim und ein Stück weiter nach Westen, den spitzen Kirchturm der gotischen Kirche von Fraunberg, den »Zeigefinger Gottes« in der weiten Landschaft. Auf der Höhe angekommen wenden wir uns nach Osten. Wir sind oben angekommen. Wir erleben die Macht der hohen Bäume. Wie trostreich können hohe Bäume sein. Haben Sie einen Lieblingsbaum? Was schätzen Sie an ihm? Ein Baum möchte man manchmal sein, mit festen Wurzeln, starkem Stamm und einer prachtvollen Krone. Wir schauen der Straße in Richtung Osten nach. Hier vor uns liegt sie im Schatten dieser Bäume, wirkt schmal und eng. Weiter hinten aber, da weitet sich das Blickfeld wieder, Licht breitet sich aus. Die Kombination von Licht und Schatten macht den besonderen Reiz dieser Wegstrecke aus. Bei der Bank, die gleich südlich der Straße am Ende des Waldstückes auf einer kleinen Anhöhe steht, sollten wir eine Weile rasten. Zeit zum Schauen! Geschenkte Zeit! Schauen Sie! Dort unten liegt der Wallfahrtsort Maria Thalheim. Wie viele Menschen werden im Laufe der Geschichte dieses Ortes hier bereits Stärkung, Trost, Heilung und Zufriedenheit gefunden haben? Optischer Mittelpunkt von Maria Thalheim ist die Wall-fahrtskirche. Die Wohnhäuser gruppieren sich mehr oder weniger geordnet um diese Mitte. Leben und Gemeinschaft brauchen ein Zentrum, eine ordnende Mitte, auf die man sich – Orientierung suchend – einlassen kann. Leben ohne Mitte ist Chaos und Vergeudung. Was ist meine Mitte? Wer oder was ist mein Zentrum, meine Kraftquelle, um die herum meine Gedanken, Wünsche, Hoffnungen und Sehnsüchte kreisen? Gehen wir weiter in Richtung Eck, dem kleinen Weiler auf dieser Strecke. Schauen Sie nach Süden in dieses liebliche und wohl geordnete Tal, eine Idylle voller Frieden und wunderschön anzuschauen. Eine Einheit in der Vielfalt natürlicher Strukturen.

 

Achten Sie einmal auf die »kleinen Dinge«:

Schläft ein Lied in allen Dingen,
Die da träumen fort und fort.
Und die Welt hebt an zu singen,
Triffst du nur das Zauberwort.

(Eichendorff)

Wir sind in Eck. Das erste Haus auf der Nordseite hat am Balkon ein einfaches Schnitzwerk, kein wirkliches Kunstwerk, aber ein bedeutender Hinweis. »An Gottes Segen ist alles gelegen« steht unter dem pflügenden Bauer. Ist da nicht jede Mühe umsonst? Sollten wir da nicht lieber gleich die Hände in den Schoß legen, und den »lieben Gott« walten lassen?
Nein! Der Mensch will schaffen, etwas »auf die Beine« stellen, schöpferisch tätig sein. Nur so entsteht Kultur, Kultur ist »überbaute« Natur, ist gestaltete Heimat, Ist Wohlbefinden und Geborgenheit. Kreativität ist kostbarste Gabe und Aufgabe?  Wie gehe ich mit beiden um? Das Misslingen ist möglich.

Jetzt gehen wir bis zur Kreuzung weiter. Wir müssen uns entscheiden! Wohin gehen wir? »Der kürzeste Weg zum Ziel ist der Umweg« haben die alten Griechen gesagt. Der Marienweg überquert diese Straße, führt weiter nach Bierbach, am Gasthaus vorbei, wo eine leibliche Stärkung bestimmt auch der Seele nicht schaden könnte.»Man muss dem Leib viel Gutes tun, damit sich die Seele in ihm wohlfühle.« (Theresa v. Avila)

Kreuzungen zwingen zur Entscheidung. Sie haben jetzt die Wahl! Treffen Sie eine Gute!

Auf Wiedersehen in Maria Thalheim

Die Gemeinde Fraunberg verfügt über einen 9,5 km langen Panoramaweg rund um die Gemeinde Fraunberg.

pdf Wanderkarte Panoramaweg >>
pdf Wegbeschreibung Panoramaweg >>
 

LIEBE WANDERER AUS NAH UND FERN, herzlich willkommen auf dem „Panoramaweg“ der Gemeinde Fraunberg.

 Panoramaweg„WEM GOTT WILL RECHTE GUNST ERWEISEN,
DEN SCHICKT ER IN DIE WEITE WELT,
DEM WILL ER SEINE WUNDER WEISEN
IN BERG UND WALD UND TAL UND FELD "

Fast so beginnt ein altes Volkslied von J. v. Eichendorff, nur ein einziges Wort ist ausgetauscht. In die weite Welt braucht Gott uns gar nicht zu schicken, wir können viele seiner Wunder schon hier auf diesem Wanderweg bestaunen.
Wir überqueren am Gasthaus Stulberger die Straße und gehen Richtung Kindergarten und Gemeindekanzlei. Vor der Skulptur (Verschlungener Pfad) biegen wir rechts ab, gehen bis Flurstraße und biegen dann links ab, Richtung neue Siedlung. Nun geht es leicht bergauf zum Missionskreuz. Hier lohnt schon ein erster Blick zurück auf Fraunberg und dahinter die Weite des Erdinger Mooses. Unser Panoramaweg führt geradeaus weiter bis zum nächsten Wegweiser. Da biegen wir links ab zum Südrand des „Nusshölzls“.
Rechts unten im Tal liegt das Dorf Bachham mit seiner liebevoll restaurierten Hofkapelle.
Nun steigen wir hinauf zum Galgenberg, finden eine weitere Bank vor schönen Büschen und ein großes Kreuz.

Der Name erinnert an eine alte Hinrichtungsstätte.
Der Galgen stand damals etwas weiter nordöstlich auf der Kuppe. Von dort aus hat man sowohl das Haus des Henkergehilfen in Bachham im Blick als auch das im Westen gelegene Schloss Fraunberg.
Im Nordwesten liegt der alte „Urtl-Hof“, der „Urteilshof“, in dem den Delinquenten nochmals das Urteil verlesen wurde, ehe sie zur Vollstreckung auf den Galgenberg gebracht wurden. Unser Weg biegt gleich nach der Baumgruppe rechts ab auf einen Feldweg. Nach etwa 500 m erreichen wir den höchsten Punkt des Panoramaweges: Im Osten erkennt man den Kirchturm von Maria Thalheim, weiter südlich ist der grüne Spitzturm von Rappoltskirchen zu sehen. Der Blick wandert weiter Richtung Westen über die Orte Grucking, Reichenkirchen, Lohkirchen, Fraunberg. In der Ferne erkennen wir bei klarer Sicht München. Im Nordwesten liegen Freising und die Holledau. Am Horizont sehen wir bei Föhn eine herrliche Alpenkulisse. Hier haben wir zudem einen Blick über eine große Spanne Zeitgeschichte:
Wir stehen auf Millionen Jahre alten Hügeln, blicken über das 15 000 Jahre alte Moosland und die Münchener Schotterebene.
Nun wandern wir weiter bis Kleinthalheim, biegen im Ort nach links ab zur Dickenau. Hier gehen wir am Waldrand entlang zum Anstieg zur Kreisstraße ED 1 – dabei lohnt ein Blick auf den Boden mit seinem Bewuchs und einigen bizarren Baumschwämmen – oben überqueren wir diese Straße –– bitte Vorsicht, Straßenverkehr! –

An dem höchsten Punkt des Weges haben wir einen schönen Rundblick:
gegenüber am Waldrand liegt die Hubertuskapelle. Wir sehen die Orte Vorderbaumberg, Riding mit seinem bezaubernd gelegenen Kirchlein, Berglern, Thenn, Gaden, Zustorf bis Freising und weiter nordwestlich die Holledau.
Weiter geht es bergab bis zur Ortschaft Vorderbaumberg, dort biegen wir links ab und bleiben auf der Straße nach Riding vorbei an der Einöde Hainthal. In Riding führt uns der Weg links bis zum Ortsende, dort folgen wir dem Wegweiser nach rechts auf dem ansteigenden Fahrweg Richtung Fraunberg.
Eine sehr alte Straße führt hinter den Hirschberg und entlang des ehemaligen „Sandberg“. Das Gebiet trägt zwar immer noch diese Flurbezeichnung, von einem „Sandberg“ ist aber fast nichts mehr übrig. Hier wurde Jahrhunderte lang für zahllose Bauten der Sand abgebaut. Belegt ist der Sandabbau für Schloss Fraunberg vor über 800 Jahren, für die Kirchen von Fraunberg und Riding, später für die Bauten in den umliegenden Ortschaften und zuletzt in großem Stil für die Nachkriegs- Militärsiedlung Williamsville in Erding und für den Bau des Großfl ughafens München-Erding.
Der „Sandberg“ gab während des Abbaus so ganz nebenher Fundstücke aus längst vergangenen Zeitepochen preis: Fossilien von Tieren, die vor 10 Millionen Jahren ebten, als das Klima hier subtropisch bis tropisch war:

Damals lebten hier Tiere wie der Urelephant, ein riesiges Tier mit einem Gewicht bis zu 1,4 Tonnen, das große Kurzfussnashorn, aber es fanden sich auch Tiere, die im Wasser lebten, wie die Flussperlmuschel. Damit ist belegt, dass sich das Gebiet im Laufe der Jahrmillionen immer wieder, senkte oder von Wasser bedeckt war. Die geologischen Veränderungen fanden in so großen Zeiträumen statt, dass sich manche Tier- und Pflanzenwelt anpassen konnte, viele Arten starben aber auch einfach aus. oder wanderten aus oder verschwanden und neue wanderten ein.

Oben am Wegende überqueren wir die ED1 und gehen gegenüber auf dem Nusshölzweg bis zur Bank an der Baumgruppe. Hier biegen wir rechts auf den Ackerweg ein. An seinem höchsten Punkt haben wir noch einmal einen Weitblick über Fraunberg bis zum Flughafen, können fast die Flugzeuge landen sehen oder am Abend am westlichen Horizont den Sonnenuntergang genießen. Nun sind es nur noch ein Paar Schritte bis zum Ziegelweg und links herum zur Hochstraße. Da biegen wir rechts ab und kommen so zurück zum Parkplatz beim Gasthof Stulberger.

Hier können wir uns jetzt eine gute Brotzeit und ein erfrischendes Getränk schmecken lassen, während vielleicht der eine oder andere besonders schöne Eindruck dieses Weges noch einmal an unseren inneren Augen vorüberzieht.

Zum Panoramaweg gibt es zusätzlich eine ausführliche Wegbeschreibung als Broschüre mit vielen Bildern und einem ausführlicheren Text.
Diese Broschüre für einen Unkostenbeitrag von 2 € käuflich zu erwerben.

Sie ist in folgenden Verkaufsstellen erhältlich:

Gemeindeverwaltung Fraunberg
Mo-Fr:
  07.30 - 12.00 Uhr
Di:
  14.00 - 19.00 Uhr
VR-Bank Taufkirchen-Dorfen eG (Geschäftsstelle Fraunberg)
Mo-Fr:
  08.30 - 12.00 Uhr
Mo,Di,Fr:   14.00 - 16.30 Uhr
Do:   14.00 - 19.00 Uhr
Bäckerei Sellmaier
Mo, Di, Do, Fr: 06.30 - 17.30 Uhr
Mi: 06.30 - 12.30 Uhr
Sa: 07.00 - 12.00 Uhr
Gasthaus Stulberger
Mo bis Fr:
  ab 18.00 Uhr
Sa:
  11.00 - 14.00 Uhr, 18.00 – 24.00 Uhr
So:
  11.00 - 23.00 Uhr
 
   
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