Neujahrsempfang der Gemeinde Fraunberg 2026 – „Mit einer starken Gemeinschaft, zuversichtlich ins neue Jahr“ – Vergabe des Gemeindepreises „Der Fraunberger“ an Friedhelm Eugel und Alexander Reiser

– Bürgerkommune Fraunberg –
11. Januar 2026

Fraunberg – Unter das Motto: „Mit einer starken Gemeinschaft zuversichtlich ins neue Jahr“, stellte Bürgermeister Hans Wiesmaier den Neujahrsempfang 2026 der Gemeinde Fraunberg. Offensichtlich nahm er damit Bezug auf die anstehenden Änderungen, die sich durch die Kommunalwahlen im März ergeben und nicht minder auf die vielfältigen Aufgaben einer Gemeinde Fraunberg die in nächster Zeit zu bewältigen sind. Als starke Gemeinschaft hat sich die Gemeinde Fraunberg bisher bewährt. Sie wird sich unter neuer Leitung und eines neuen Gremiums ebenso durch Zusammenhalt bewähren und zuversichtlich ins neue Jahr blicken können.

Der Empfang im bis auf den letzten Platz besetzten Bürgersaal im Gemeindezentrum ist ein gesellschaftlicher Höhepunkt im Gemeindeleben. Gewidmet den vielfältigen Menschen als Verantwortungsträger in gemeindlichen Instituten, Vereinen und Organisationen, deren Engagement zu einem großen Teil für ein funktionierendes und liebenswertes Gemeindeleben steht.
Der Empfang zeigt aber auch, dass die Gemeinde Fraunberg auf kultureller Ebene eine beachtliche Größe ist. An diesem Tage ganz besonders durch das Gemeindeorchester Fraunberg unter der Leitung von Ute Auf dem Hövel, welches den Empfang musikalisch begleitet. Mit der Nabucco Ouvertüre von Giuseppe Verdi stimmte das über 40-köpfige Orchester auf die folgenden Grußworte und Ehrungen ein.

Das Gemeindeorchester Fraunberg unter der Leitung von Ute Auf dem Hövel

Bürgermeister Hans Wiesmaier freute sich über mehr als 100 Anwesende, die er als „das Gesicht der Gemeinde“ bezeichnete. Er appellierte an die Verantwortungsträger, die kleine Welt nicht aus den Augen zu verlieren und den Zeitgeist auch als Chance zu sehen. Im Hinblick auf die Geschehnisse in der großen Welt stellte er zufrieden fest, das auf unserer kleinen Ebene nicht das Recht des Stärkeren sondern die Stärke des Rechts gilt.

Der Bürgermeister freute sich stellvertretenden Landrat Franz Hofstetter sowie Diakon Christian Pastötter begrüßen zu dürfen die beide für ein Grußwort vorgesehen waren. Als Vertreter der evangelischen Kirche begrüßte er Dieter von Fraunberg mit seiner Frau Herdana von Fraunberg.
Ein weiterer besonderer Gruß ging an 2. Bürgermeister Hans Rasthofer, 3. Bürgermeisterin Anni Gfirtner sowie den Gemeinderat, der in voller Besetzung anwesend war.
Ebenso an die Bürgermedaillenträger Franz Baumgartner, Rupert Pfeilstetter, Martin Haindl und die Preisträger des Gemeindepreises „Der Fraunberger“.
Die gemeindlichen Bildungseinrichtungen Kinderhaus und Grundschule waren vertreten durch Kinderhausleiterin Anita Steinbichler, Rektorin Gisela Leitsch, die Leiterin des Familienstützpunktes Martina Brandl sowie die Elternbeiräte des Kinderhauses und der Grundschule. Als „zwei segensreich Einrichtungen“ titulierte das Gemeindeoberhaupt die Institutionen vor Ort, die sich um die Bildung unserer Kleinsten kümmern.
Ein weiterer besonderer Gruß ging an Frau Dr. Lena Eschenbach, die Leiterin der Hausarztpraxis im Untergeschoß des Gemeindezentrums, welche am 06. Oktober 2025 eröffnet wurde.
Ebenso an Dr. Klaus Zeitler, einen Wegbegleiter der Gemeinde Fraunberg seit über 20 Jahren, „der Türen findet, sie für uns öffnet und mit uns durch sie hindurchgeht“, so Bürgermeister Hans Wiesmaier.
Ein herzliches Grüß Gott ging besonders an unsere drei Gemeindefeuerwehren. Bei Ihnen bedankte sich der Bürgermeister für ihre stete Einsatzbereitschaft und unterstrich dies mit den Worten: „Dankbarkeit ist auf gleiche Stufe des Glücks zu stellen“.

Bürgermeister Hans Wiesmaier

Der Bürgermeister stellte die vielfältige Vereinslandschaft unserer Kommune auf selbige Ebene und bescheinigte den Vereinsverantwortlichen für so entscheidende Dinge wie gesellschaftliche Repräsentanz, Kameradschaft, Jugendarbeit und vieles mehr zu stehen. Er dankte ihnen und ermutigte sie in ihrem Tun, auch weiterhin als „Bessermacher“ anstatt als „Besserwisser“ zu fungieren.
Einen besonderen Gruß richtete der Bürgermeister an die Vertreter der Landwirtschaft (Landfrauen Fraunberg) und die Vertreter der kirchlichen Gremien Kirchenverwaltungen und Pfarrgemeinderäte, allen voran Pfarrverbandsratsvorsitzende Katrin Wiesmaier.
Mit dem Zitat: „Eine starke Gemeinde, braucht eine starke Verwaltung“ wendete sich das Gemeindeoberhaupt an sein Team der Gemeindeverwaltung und des Bauhofes. Wiesmaier dankte ihnen für ihren Einsatz zum Wohle der Gemeindebürgerschaft. Seit 1. Januar steht die Verwaltung unter neuer Leitung durch Tanja Göbel die mit Friedhelm Eugel die Plätze tauschte.

In diesem Sinne war es ihm ein Leichtes auf das gerade begonnene Jahr einzustimmen indem er resümierte: „Wir brauchen uns nicht zu verstecken, weil ihr die Garanten für ein gutes 2026 seid!“. Wiesmaier führte die vielen anstehenden Aufgaben an unter denen der Anschluss an den AZV, die Erweiterung der Bildungseinrichtungen Kinderhaus und Grundschule, die Ertüchtigung des Jagahauses und die Gestaltung des Pikoparkes an dringendster Stelle stehen. Bei allen diesen Objekten ist die Gemeinde Fraunberg auf Zuschussgeber angewiesen und hat sie auch gefunden. Mit den Worten: „Der richtig Erfolgreiche ist der, der vorbereitet ist, wenn sich was ergibt!“, beschrieb er seine Arbeit und die des Gemeinderates, Mittel und Wege zu eröffnen, die sonst verschlossen blieben.

Stellvertretender Landrat Franz Hofstetter
Hofstetter überbrachte die Grüße von Landrat Martin Bayerstorfer und riet den Anwesenden das neue Jahr mit viel Zuversicht und Optimismus anzugehen. Er bescheinigte der Gemeinde Fraunberg es in besonderem Maße zu schaffen, Gemeinschaftssinn in die Häuser zu bringen. „Der wirkliche Reichtum einer Gemeinde liegt im ehrenamtlichen Engagement“, begründete er seine vorangehende Einschätzung.

Stellvertretender Landrat Franz Hofstetter

Er dankte dem Bürgermeister, dem es immer wieder gelänge, Bürger für ein starkes Miteinander zu motivieren. Der Gemeinde Fraunberg wünschte er für das neue Jahr, die Ideen und Projekte mit Zuversicht und gemeinsam anzugehen. Mit den Worten: „Wir können im Kleinen dafür sorgen, dass wir eine starke Demokratie haben“ beendete er sein Grußwort, sicher auch in Hinblick auf die Kommunalwahlen im März.

Diakon Christian Pastötter
Diakon Christian Pastötter erinnerte an den erst kurz hinter uns liegenden Jahreswechsel. Er stellte sich die Frage, was wir beim obligatorischen Countdown „10, 9, 8, …“ eigentlich gezählt haben. „Wir zählen oft das falsche, das was vergeht. Gott zählt was erfüllt ist“, resümierte der Diakon. Zudem betrachtete er die Zeit nicht als eine die uns davon läuft. „Sie läuft auf Gott zu und ist erfüllt mit Zuversicht und Liebe“, so Pastötter.

Diakon Christian Pastötter

Er erinnerte an die zwei Wahlen im Frühjahr, jene zum Pfarrgemeinderat und die Kommunalwahl und appellierte an die Anwesenden: „Es gibt keine Wahl, mit der wir so fundamental Einflussnehmen können wie diese“.

Verleihung des Gemeindepreises „Der Fraunberger“

Friedhelm Eugel
Bürgermeister Hans Wiesmaier zeigte sich bewegt, einen Menschen ehren zu dürfen, der sich über 40 Jahre als Geschäftsleiter der Gemeinde Fraunberg verdient gemacht hat. Durch sein großes Verantwortungsbewusstsein, seine Sachlichkeit und Menschlichkeit hat er sich in die Gemeinde Fraunberg eingebracht und sie geprägt. „Viele Entwicklungen tragen deinen Namen. Du hast als Geschäftsleiter stets Antworten gegeben nach dem Motto: Es muss gut weitergehen in der Gemeinde“, so der Bürgermeister. Er überreichte die Urkunde und gratulierte mit den Worten: „Ein Verwaltungsleiter wie du es bist braucht eine hohe Auszeichnung“.

v.l.n.r.: Preisträger Friedhelm Eugel, Tochter Stephanie Niedermaier, Bürgermeister Hans Wiesmaier

Eugel zeigte sich sehr geehrt und bedankte sich für die schöne und bedeutende Auszeichnung. Er konstatierte dass er in Erding wohne, er sich aber auch in Fraunberg „dahoam“ fühle. Er freute sich, dass die Gemeinde Fraunberg mit seiner Nachfolgerin Tanja Göbl eine gute Wahl getroffen habe und bat, ihr gleichermaßen Respekt, Freundlichkeit und Vertrauen entgegenzubringen,

Friedhelm Eugel bei seiner Ansprache

Alexander Reiser
„Was wäre Maria Thalheim ohne Alexander Reiser?“. Dieses Zitat einer Thalheimerin stellte Bürgermeister Hans Wiesmaier voran um auf das Wirken von Alexander Reiser hinzuweisen. Er ist dort seit 40 Jahren Pfarrgemeinderatsvorsitzender, Lektor und darüber hinaus bei allen Vereinen aktiv. Für alle Fragen in der Kirche fühlt er sich Zuständig, vom Altennachmittag bis zur Fronleichnamsprozession. Wenn jemand Hilfe braucht, ist Alexander Reiser zur Stelle, dabei wirkt er stets im Hintergrund, ist menschlich und verbindlich. Bürgermeister Hans Wiesmaier gratulierte und überreichte die Urkunde mit den Worten: „Du bist unentbehrlich für Maria Thalheim“.

v.l.n.r.: Preisträger Alexander Reiser, Elisabeth Reiser, Bürgermeister Hans Wiesmaier

Am Ende der Veranstaltung bedankte sich Bürgermeister Hans Wiesmaier noch bei allen Anwesenden fürs Kommen und bei denen, die mit für Organisation gesorgt haben. Den Gästen gab er Glückwünsche für das neue Jahr mit auf den Weg und zitierte die Strophe eines Liedes aus dem Gotteslob: „Gib Herr meines Lebens, dass ich dort nicht fehle, wo ich nötig bin“. Abschließend wurde unter der Begleitung durch das Gemeindeorchester die Bayernhymne angestimmt.

v.l.n.r.: Stephanie Niedermaier, stellv. Landrat Franz Hofstetter, Friedhelm Eugel, Bürgermeister Hans Wiesmaier, Elisabeth Reiser, Alexander Reiser

Text und Fotos: R.H.

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