Bürgerversammlungen 2026 – „Gemeinde findet auch im Herzen statt “

– Bürgerkommune Fraunberg –
12. / 16. / 19. März 2026

Fraunberg / Grucking / Oberbierbach – Die Bürgerversammlungen 2026 informierten die zahlreichen Gäste in den drei Versammlungsorten in üblicher Weise über die Gemeinde Fraunberg im Hinblick auf deren Finanzen, statistische Daten, Schule, Kinderhaus, über die laufende Gemeindepolitik und die aktuell laufenden Prozesse. Sie standen aber auch ganz im Rückblick auf die vergangenen 30 Jahre seit Hans Wiesmaier das Bürgermeisteramt innehat. Er konnte auf ein beachtliches Pensum und Erfolge für unsere Gemeinde Fraunberg verweisen. Seine letzte Bürgerversammlung als Bürgermeister wurde von den anwesenden Gästen auch als solche wahrgenommen. Sie zeigten sich beeindruckt und dankbar zugleich.
Auf der Bürgerversammlung in Fraunberg war Landrat Martin Bayerstorfer zu Gast und referierte zu Kreisthemen.

Bei den drei Veranstaltungen waren auch viele Ehrengäste und Verantwortungsträger unserer Gemeinde präsent.
An vorderster Stelle ist hier Staatsministerin und stellvertretende Ministerpräsidentin Ulrike Scharf zu nennen, der es ein Anliegen war, an der Bürgerversammlung ihrer Heimatgemeinde teilzunehmen.

Schon auch deshalb, weil es die letzte von Bürgermeister Hans Wiesmaier geleitete Bürgerversammlung war, dem sie dadurch ihre Achtung und Dankbarkeit für die vergangene 30 Jahre als Bürgermeister der Gemeinde Fraunberg ausdrücken wollte.
In Ihrem Grußwort bezeichnete sie unsere Gemeinde als „eine Heimat wo man so gerne ist“. Sie bestätigte Wiesmaier, dass er diese unsere Heimat im Amt als Bürgermeister entscheidend geprägt habe. „Was du geschafft hast, ist ein Segen für die ganze Gemeinde“, konstatierte sie.

Flankiert wurde Bürgermeister Hans Wiesmaier von seinen Stellvertretern, 2. Bürgermeister Hans Rasthofer, 3. Bürgermeisterin Anni Gfirtner sowie vom Gemeinderat, der jeweils zahlreich erschien. Weiterhin konnten die Bürgermedaillenträger Franz Baumgartner, Martin Haindl und Rupert Pfeilstetter, Anna Gfirtner und Karlheinz Reingruber begrüßt werden. Ebenso viele Träger des Preises „Der Fraunberger“, Schulleiterin Gisela Leitsch und Konrektorin Sonja Wörner, die Leiterin des Kinderhauses St. Florian Anita Steinbichler mit ihren Stellvertreterinnen, die Kommandanten und Vorstände der drei Gemeindefeuerwehren, viele Vorstände und Verantwortliche der Ortsvereine, aus dem Bereich der Landwirtschaft Ortsbäuerinnen und Ortsobmänner sowie Vertreter der kirchlichen Gremien Kirchenverwaltung und Pfarrgemeinderat begrüßt werden. Als Vertreter der katholischen Kirche und zugleich als Trägervertreter des Kinderhauses St. Florian war Diakon Christian Pastötter anwesend.

Ehrungen Freiwillige Feuerwehr:
Jedes Jahr werden bei den Bürgerversammlungen Feuerwehrmänner geehrt, die ihr 25- oder 40-jähriges aktives Jubiläum feiern. In diesem Jahr stand nur ein Feuerwehrkamerad zur Ehrung an. Es war dies Bernhard Schäffler aus Maria Thalheim für 25 Jahre aktiven Dienst bei der Freiwilligen Feuerwehr Maria Thalheim.

Bei der Bürgerversammlung in Bierbach v.l.n.r. Bernhard Schäffler, Bürgermeister Hans Wiesmaier

Ehrungen für verantwortliche im Schuldienst:
Die Grundschule Fraunberg ist eine Erfolgsgeschichte. Sie verdankt ihre ausgezeichnete Reputation zum größten Teil dem Schulpersonal, das mit Engagement und dem richtigen Draht zu den Kindern ihren pädagogischen Auftrag erfüllt. Bürgermeister Hans Wiesmaier nutzte die Gelegenheit um Protagonisten zu ehren. Schulleiterin Gisela Leitsch für 40 Jahre im Schuldienst, davon 38 Jahre an der Grundschule Fraunberg, Sonja Wörner zur Ernennung zur Konrektorin und Schulsekretärin Maria Pfeil für 25 Jahre Dienst in der Grundschule Fraunberg.

Bei der Bürgerversammlung in Bierbach v.l.n.r. Maria Pfeil, Bürgermeister Hans Wiesmaier, Gisela Leitsch, Sonja Wörner

Die Zusammensetzung unseres Gemeindeparlaments (2026 bis 2032)
Die zurückliegende Kommunalwahl hat für unsere Gemeinde einen neuen Bürgermeister und einen neuen Gemeinderat hervorgebracht. Simon Selmeier wurde mit 82,2 % zum neuen Bürgermeister gewählt. Im Gemeinderat sind 9 neue Gesichter vertreten. Die Sitzverteilung bei den drei Freien Wählergruppen blieb unverändert. Die Grünen mussten von ihren bisherigen zwei Sitzen einen an die SPD abgeben.

Vom alten zum neuen Rathaus:
Der Bau des neuen Rathauses und der Einzug in dieses in 2016 können sicher als Meilenstein in unserer Gemeindegeschichte betrachtet werden. Wer die alten Verhältnisse kennt, weiß, dass dieser Schritt unumgänglich war. Versäumnisse in dieser Hinsicht hätten schon mehrmals unsere Gemeindeverwaltung in Frage gestellt. Die Konsequenzen bis hin zum völligen Verlust einer eigenständigen Verwaltung hätten hingenommen werden müssen. Bürgermeister Hans Wiesmaier verwies auf Schwierigkeiten beim Bau, im Vorfeld und konnte zufrieden resümieren, dass das Gemeindezentrum Fraunberg mittlerweile von der Bevölkerung geschätzt wird und nicht mehr wegzudenken ist.

Preisträger Gemeinde Fraunberg
Die Gemeinde Fraunberg hat in den vergangenen Jahren von sich Reden gemacht. Sie wurde bei vielen Wettbewerben in verschiedensten Kategorien Sieger, sogar auf Bundesebene. Die jeweils damit verbundenen Geldpreise waren ein schöner Bonus in unser Gemeindesäckel. Noch wichtiger aber war die damit verbundene Reputation, wie Bürgermeister Hans Wiesmaier betonte.

Zukunftswerkstatt Kommunen:
Das Modellprojekt „Zukunftswerkstatt Kommunen – Attraktiv im Wandel“ (ZWK) wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Der demografische Wandel – die Veränderung der Alterszusammensetzung der Bevölkerung, die Zuwanderung aus dem Ausland, die regionale Verteilung von Bevölkerungszuwächsen und -rückgängen – ist einer der wichtigsten Einflussfaktoren für die Entwicklung von Kommunen und Regionen und stellt eine zentrale politische Gestaltungsaufgabe dar. Auch hier stehen beachtliche Fördergelder im Raum, die von der Gemeinde Fraunberg in diesem Sinne verwendet werden.

LANDSTADT BESTAND:
Die Gemeinde Fraunberg ist Mitglied bei der Initiative LANDSTADT BESTAND. Projektidee: Ziel des Projekts LANDSTADT BESTAND ist es, den städtebaulichen Bestand als wertvolle Ressource zu nutzen. Insbesondere der öffentliche Raum, bestehende Siedlungen und Infrastrukturen, gebundene Energien und die gewachsenen Sozial- und Gemeinschaftsstrukturen bieten umfangreiches Potenzial für eine nachhaltige Entwicklung der bayerischen Gemeinden – und für ein lebenswertes Bayern auch in Zukunft.
Die Gemeinde Fraunberg ist eine von insgesamt 11 Modellgemeinden Bayerns. Sie konnte sich damit eine Premiumstellung in der Städtebauförderung sichern. Bürgermeister Hans Wiesmaier betonte die Wichtigkeit da sich die Förderung über das Amt für ländliche Entwicklung am Auslaufen befindet.

Dorferneuerung in Maria Thalheim:
Der Abschluss der Dorferneuerung in Maria Thalheim wurde im Jahre 2000 gefeiert. Eine Besonderheit war in diesem Zuge die Namensgebung „Maria Thalheim“. Im Vorfeld wurde der Ortskern saniert. Sowohl private als auch öffentliche Gebäude und Flächen waren mit eingebunden. Der Dorfplatz mit der Wallfahrtskirche, dem Pfarrheim, und den umliegenden Gebäuden ist ortsprägend. Bürgermeister Wiesmaier verwies auf die gute Zusammenarbeit zwischen Behörden, Planern, Kirche, Gemeinde und vor allem der Maria Thalheimer Bürgerschaft, die dem Vorhaben äußerst positiv gegenüberstand. Was hier geschaffen wurde kann sich sehen lassen und kann als architektonische Kleinode bezeichnet werden.

Dorferneuerung in Grucking:
Der Abschluss der Dorferneuerung in Grucking wurde im Jahre 2012 gefeiert. Die Projektgruppe „Ortsentwicklung Grucking“ war zum ersten Mal 2004 bei einem informativen Rundgang durch den Ort aktiv. Hier wurden Problempunkte angesprochen und nach und nach mit den fachlichen Begleitern Dr. Klaus Zeitler und Prof. Reichenbach-Klinke und an vorderster Stelle Bürgermeister Hans Wiesmaier mit seinem Gemeinderat erörtert. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Ein Dorfplatz für Veranstaltungen, ein Spielplatz für Kinder, ein sicherer Gehweg an der Kreisstraße, eine ansprechende Dorfstraße, eine durchgängige Straßenbeleuchtung, ein sicherer Auf und Abgang zur Kirche und eine sanierte Oberflächenentwässerung sind das beachtenswerte Endergebnis.

Dorferneuerung in Reichenkirchen:
Der Abschluss der Dorferneuerung in Reichenkirchen wurde im Jahre 2022 gefeiert. Auch in Reichenkirchen waren mehrere Maßnahmen erfolgt. Beginnend mit den Parkplätzen an der Lohkirchner Straße, der Ertüchtigung des Dorfweihers, die Errichtung eines sicheren Schulweges für die Schulkinder zum Sportplatz, die Verlegung des Leichenhauses, die Errichtung des Salettl und schließlich die Neugestaltung des Dorfplatzes. Vorangegangen war schon der Grundschulneubau und in diesem Zuge zu betrachten ist auch die Renovierung des Pfarrhofes und seines Umfeldes. Bürgermeister Hans Wiesmaier betonte in diesem Zusammenhang die äußerst gute Zusammenarbeit zwischen Kirche und politischer Gemeinde.

Ehrungen:
Jedes Jahr erhalten Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Fraunberg in den verschiedensten Kategorien Auszeichnungen und Ehrungen. Bürgermeister Hans Wiesmaier ist es ein Anliegen, diese bei den Bürgerversammlungen hervorzuheben.

Besondere Ereignisse 2026

Die finanzielle Situation der Gemeinde Fraunberg:
Bürgermeister Hans Wiesmaier sah die Gemeinde Fraunberg in finanzieller Hinsicht auf einem guten Weg. Eine maßvolle Haushaltspolitik sorgte dafür, dass die Schulden abgebaut werden konnten und die Gemeinde Fraunberg im Vergleich zu anderen Gemeinden dieser Größenordnung im unteren Mittelfeld liegt. Gleichzeitig konnten aber beachtliche Investitionen getätigt werden. Dieses ist der Tatsache geschuldet, dass man stets Unterstützer an seiner Seite hatte, die den Gemeindeentwicklungsprozess in Fraunberg vor allem auch finanziell unterstützten.
Weitere erfreuliche Zahlen können den Folien zur Gewerbesteuer (1,83 Mio €), sowie zum Verwaltungshaushalt 2025 – Einnahmen entnommen werden. Die Schlüsselzuweisungen vom Freistaat Bayern betragen 1,1 Mio € und der Einkommenssteueranteil liegt bei 3,1 Mio €. Die Gemeinde Fraunberg ist finanziell gesund und kann seinen Betrieb aus eigener Kraft finanzieren. Darüber hinaus konnten im vergangenen Jahr sogar noch 1,1 Mio € als Zuführung zum Vermögenshaushalt und 3,3 Mio € als Zuführung an Rücklagen verbucht werden.

Statistische Daten der Gemeinde Fraunberg:
Die nachfolgenden Folien geben Aufschluss über die Entwicklung der statistischen Daten der Gemeinde Fraunberg in den letzten 10 Jahren.
Ende 2025 waren 699 ausländische Mitbürger in der Gemeinde Fraunberg gemeldet. Im vergangenen Jahr war seit langem wieder ein Einwohnerrückgang zu verzeichnen. Aus unerfindlichen Gründen war ein Minus beim Einwohnerzuwachs durch Zuzug von 33 zu vermerken.

Abwasser – Kläranlage:
Die Betriebserlaubnis der Kläranlage Fraunberg ist um ein Jahr verlängert worden. Der Bau der Verbindungsleitung zum AZV kann erst im nächsten Jahr 2027 erfolgen. Die Kosten von etwa 10 Mio. € müssen von den Anschließern bezahlt werden (Kostenrechnende Einrichtung). Auf die Hausbesitzer kommen dann Beiträge zu, die je nach Größe der Geschoßfläche berechnet werden. Sie hängen davon ab, welche Aufteilung zwischen Beiträgen und Gebühren vom Gemeinderat festgelegt werden. Eine vorläufige „Hausnummer“, die von Bürgermeister Hans Wiesmaier projiziert wurde läge dann bei etwa 3000 bis 5000 € pro Haus.

Wasserzweckverband Holzland:
Seit 01. Januar 2025 ist die Maria Thalheimer Wasserversorgung Teil der Wasserversorgung Holzland. Eine Erhöhung der Versorgungssicherheit, insbesondere im Katastrophen- oder Krisenfall ist durch die nun drei Brunnen im Verbund gewährleistet. Des Weiteren können Synergien durch gemeinsame Betriebsführung generiert werden, die Wasserversorgung wird für die Zukunft „gestärkt“, sie bleibt aber in kommunaler Hand.
Nähere Informationen gibt es hierzu auf der Homepage der Gemeinde Fraunberg unter https://www.fraunberg.de/buergerservice/#ver-und-entsorgung Rubrik Wasser einzusehen.

Energie – Windrad:
Energiemonitor:
Die Gemeinde Fraunberg ist bayernweit eine der wenigen Gemeinden, die über ein EnergieMonitoring bezüglich elektrischer Energie vorhält. Über die Internetseite der Gemeinde www.fraunberg.de kann man erfahren, welche und wie viel elektrische Energie in der Gemeinde Fraunberg erzeugt wird, wie viel und an welchen Stellen in der Gemeinde Fraunberg verbraucht wird und wie viel überschüssige Energie ins überörtliche Stromnetz eingespeist wird.
Windrad:
Das geplante Windrad in Auerbach nahe der Gemeindegrenze Fraunberg bei Vorder- und Hinterbaumberg, ist nach einem Bürgerentscheid in Wartenberg vorerst Geschichte und wird so nicht gebaut. Unabhängig davon bleibt jedoch das von der Ampel-Koalition beschlossene „Wind an Land – Gesetz“ verpflichtend für Gemeinden und fordert, dass zunächst 1,1% (später 1,8%) der Fläche für Windkraft ausgewiesen werden müssen.

Bauanträge – Bauleitplanung – Gewerbegebiet:
Die im letzten Jahr 2025 eingegangenen Bauanträge waren auf einem niedrigen Niveau. Laut Bürgermeister Hans Wiesmaier waren einige Gemeinderatssitzungen, die ohne Bauanträge abgehalten wurden.
Das Gewerbegebiet „Felixanger“ gedeiht. Mittlerweile sind alle Grundstücke verkauft. Der Bauhof steht vor der Fertigstellung und lädt am 12. April 2026 zu einem Tag der offenen Türe ein.
Der neue Recyclinghof (westlich des Bauhofes), der vom Landkreis Erding gebaut und betrieben wird, steht ebenfalls vor der Fertigstellung.

Ortsmitte Fraunberg:
Nach wie vor steht die Ertüchtigung der Fraunberger Ortsmitte auf der Tagesordnung. Derzeit laufen die Arbeiten für den Pikopark auf Hochtouren. Die Zuschüsse für die Renovierung des „Jagahauses“ sind genehmigt und belaufen sich auf ca. 500.000 €. Die Ertüchtigung des Hauses als Begegnungsstätte ist dringend erforderlich, da nach Einzug der Arztpraxis in das Untergeschoß des Gemeindezentrums keine Räume mehr zur Verfügung stehen (Nachbarschaftshilfe, Vereine, kirchliche Gruppen …).

Grundschule und Offene Ganztagsschule (OGTS):
Nachdem im Schuljahr 2024/2025 drei Klassen gebildet werden mussten, kommt man wie schon im letzten Jahr 2025/2026 auch 2026/2027 bei prognostizierten Schülerzahlen um die 40 wieder mit zwei Klassen aus. Der Ausbau der Schule in Maria Thalheim wird in moderater Weise und ohne große Neuversiegelung erfolgen.
Nachdem vor mehr als 10 Jahren mit 6 Kindern in der Nachmittagsbetreuung begonnen wurde, sprechen die derzeitigen Zahlen für sich. Die Verantwortlichen der Gemeinde Fraunberg haben sich als Weitsichtig erwiesen und sind dazu in der Lage, ein ausreichendes und gesetzlich vorgeschriebenes Angebot hinsichtlich Ganztagesbetreuung anzubieten.

Kinderhaus St. Florian:
Im Kinderhaus St. Florian Fraunberg sind aktuell 10 Gruppen mit 168 Kindern untergebracht. Die Belegungszahl ist seit einem Höhepunkt vor zwei Jahren von 187 auf 168 zurückgegangen.
Die Ertüchtigung des Kinderhauses mit einem Neubau anstelle des Lehrerwohnhauses ist aus den Plänen ersichtlich. Es ist Ersatz für die alte Bausubstanz in der die Gemeindeverwaltung und auch Kindergartenräume untergebracht waren. Bürgermeister Hans Wiesmaier schilderte die Vorteile eines zusammenhängenden Kinderhauses wie in Fraunberg. Bei Vertretungsfällen kann auf leichte Art jongliert werden. Der Vorteil für die Kinder liegt auf der Hand. Während der ganzen Zeit der Kinderbetreuung bleiben ihnen große Wechsel erspart.
Bürgermeister Hans Wiesmaier bedankte sich ausdrücklich bei Trägervertreter Diakon Christian Pastötter sowie bei Kinderhausleiterin Anita Steinbichler mit ihrem Team für die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde.


Eine starke Bilanz nach 30 Jahren im Bürgermeisteramt
Im Bewusstsein, dass dies seine letzten Bürgerversammlungen in der Funktion als Bürgermeister der Gemeinde Fraunberg waren, zeigte sich Hans Wiesmaier dankbar und gerührt zugleich. „Danke für Wunderbare 30 Jahre“ hieß es auf der Schlussfolie die zum Ausdruck brachte, welch gegenseitige Wertschätzung er in seiner Bürgermeisterzeit erfahren durfte. Man kann getrost davon ausgehen, dass auch viele anwesende Gäste bei den Veranstaltungen dies so sahen. Lang anhaltender Applaus bis hin zu stehenden Ovationen zeugten davon, dass sich letztendlich doch Viele darüber bewusst sind, welch Herzblut, kommunalen Sachverstand, Verhandlungsgeschick, Arbeitspensum und Engagement er für „seine“ Gemeinde Fraunberg aufbrachte.
Danke für 30 Jahre Bürgermeister Hans Wiesmaier.

Friedhelm Eugel
Auch unser langjähriger Verwaltungsleiter Friedhelm Eugel wandte sich jeweils an die Anwesenden. Nach über 40 Jahren Verwaltungsleiter in der Gemeinde Fraunberg bedankte er sich für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit und wünschte sich, dass seiner Nachfolgerin im Amt, Tanja Göbl, das gleiche Vertrauen entgegengebracht wird

Landrat Martin Bayerstorfer
Auf der Bürgerversammlung in Fraunberg konnte Bürgermeister Wiesmaier Landrat Martin Bayerstorfer als Gast begrüßen. In seinem Grußwort an die Gemeinde berichtete dieser auch über Angelegenheiten des Landkreises.

In erster Linie zeigte sich der Landrat erfreut über die zurückliegenden Kommunalwahlen. Er beglückwünschte die Neugewählten und war sich sicher, dass es gut weitergeht in Fraunberg. Den neuen Bürgermeister mit seinem Gemeinderat bescheinigte er, dass sie das Beste für die Menschen wollen und sie trotz der Abweichung zu früheren Zeiten hinsichtlich Lockerheit und Großzügigkeit die Gemeinde Fraunberg weiterhin auf Erfolgskurs halten. „Das Zusammengehörigkeitsgefühl ist in Fraunberg sehr groß!“, konstatierte er.

Bildungseinrichtungen
Der Landkreis Erding ist der Sachaufwandsträger bei allen höheren Schulen, von Realschule bis Gymnasium sowie von den berufsbildenden Schulen und auch der Kreismusikschule. Dass diese Bildungseinrichtungen einen hohen Stellenwert in der Kreispolitik einnehmen bekräftigte der Landrat und führte an, dass in den letzten Jahren über 100 Millionen Euro in diesem Bereich investiert wurden.

Integrierte Rettungsleitstelle
Der Bau einer neuen integrierten Rettungsleitstelle im Landkreis Erding steht an. Diese soll dann für die Landkreise Erding, Freising und Ebersberg zuständig sein. Diese Konzentration bringt Vorteile erfordert aber auch eine Aufstockung des Personals von derzeit 5 für Erding auf 12 für die genannte Region. Sie ist dann für etwa 425.000 Einwohner zuständig und nimmt auch Rücksicht auf ein erhöhtes Gefährdungspotential durch den Flughafen. Dieser stellt im Grunde für sich im Hinblick auf Gefahrenpotential die Größe eines Landkreises dar und ist entsprechend zu berücksichtigen.

Die Gemeinde Fraunberg sah Landrat Martin Bayerstorfer auf einem guten Weg in die kommunale Zukunft und wünschte ihr weiterhin viel Erfolg bei ihrer politischen Arbeit.
Bei Bürgermeister Hans Wiesmaier bedankte er sich gute Zusammenarbeit 30 Jahre als Bürgermeister und sechs Jahre als Gemeinderat.

Wortmeldungen – Diskussion – Anträge
Die Gemeindebürger hatten zu jeder Zeit und bei allen Themen die Gelegenheit Fragen zu stellen. Eingegangene Bitten, Anregungen und Hinweise wurden aufgenommen und werden in einer der nächsten Sitzungen des Gemeinderates der Gemeinde Fraunberg unter Tagesordnungspunkt „Aussprache über die Ergebnisse der Bürgerversammlungen“ behandelt.

Veranstaltung am 12.03.2026 in Fraunberg
Veranstaltung am 16.03.2026 in Grucking
Veranstaltung am 19.03.2026 in Oberbierbach

Text, Fotos und Diagramme: R.H.

 

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